Wrong Cops - Von Bullen und Biestern (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Quentin Dupieux |
|---|---|
| Genre | Krimi, Komödie |
| Laufzeit | 79 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-12-18 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (347 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Los Angeles in einer dystopischen Zukunft: Die Polizei hat jede Form von Kriminalität ausgelöscht. Die Cops langweilen sich, werden aggressiv und missbrauchen ihre Macht auf ebenso obszöne wie absurde Weise.
Officer Duke etwa belästigt den Teenager David Dolores Frank. Dann erschießt er, mehr oder weniger aus Versehen, seinen Nachbarn und will die Leiche mit Hilfe seiner Kollegen verschwinden lassen. Doch womöglich ist das Opfer gar nicht so tot, wie es zunächst aussieht. Auch die übrigen Mitglieder seiner Einheit haben mit eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen. Officer Sunshine etwa wird erpresst, weil er in einem schwulen Pornoheft entdeckt wurde, und heuert Officer Rough an, um das Problem bei der Geldübergabe auf denkbar rabiate Weise aus der Welt zu schaffen.
Entstehungsgeschichte
Quentin Dupieux übernahm die Regie des Films, der 2013 erschien. Mark Burnham ist als Officer Duke zu sehen, Steve Little als Officer Sunshine. Éric Judor spielt Officer Rough, und Marilyn Manson verkörpert den Teenager David Dolores Frank.
Freigegeben ist die Krimikomödie ab zwölf Jahren. Der deutsche Zusatztitel „Von Bullen und Biestern“ greift das Motiv der aus dem Ruder laufenden Polizisten auf.
Hinter den Kulissen
Die Grundidee des Films verkehrt eine Heilsvorstellung ins Gegenteil. Eine Welt ohne Kriminalität müsste eigentlich eine bessere sein. Hier aber erzeugt gerade die Abwesenheit von Verbrechen neue Missstände, denn die Hüter der Ordnung verlieren ihre Aufgabe und werden selbst zum Problem.
Die Verbindung von Krimi und Komödie zeigt, wie diese Anlage umgesetzt wird. Die Handlung bedient sich der Bausteine des Polizeifilms, einer Leiche, einer Erpressung, eines Auftragsschusses, und treibt sie ins Absurde.
Erzählerisch ist der Film als Ensemble angelegt. Mehrere Polizisten verfolgen jeweils eigene Schwierigkeiten, und ihre Geschichten laufen nebeneinander her.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 6,1 von 10 liegt im oberen Mittelfeld. Mit erst wenigen hundert Stimmen ist die Basis schmal, das Ergebnis also mit Vorsicht zu betrachten.
13 Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Beitrag zu einer Komödienform einordnen, die bewusst mit Geschmacksgrenzen spielt. Die mittlere Bewertung passt zu einem Stoff, der auf Obszönität und Absurdität setzt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Mark Burnham als Officer Duke
- Steve Little als Officer Sunshine
- Éric Judor als Officer Rough
- Marilyn Manson als David Dolores Frank
- Arden Myrin als Officer Holmes
- Eric Wareheim als Officer de Luca
- Grace Zabriskie als Donna (Duke's mother)
- Eric Roberts als Bob
- Izzy Palmieri als Rose
- Ray Wise als Captain Andy
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Verfügbarkeit
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