Die Wache (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Quentin Dupieux |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 73 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-07-04 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (654 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Spät am Abend auf einer Polizeiwache sitzen sich zwei Männer gegenüber. Kommissar Buron hat den Verdächtigen Fugain vor sich, der vor seiner Wohnung eine Leiche gefunden hatte, ihr jedoch zunächst die Brieftasche abnahm, ehe er die Polizei verständigte. Buron interessiert sich nun für eine ganz andere Merkwürdigkeit: Eine Zeugin hat ausgesagt, Fugain habe an jenem Abend siebenmal seine Wohnung verlassen und sei ebenso oft zurückgekehrt. Fugain hält sich für unschuldig, ist übermüdet und hungrig; Buron will die Sache noch am selben Abend abschließen.
Entstehungsgeschichte
Der Film von Quentin Dupieux kam 2018 heraus. Benoît Poelvoorde spielt Kommissar Buron, Grégoire Ludig den Verdächtigen Fugain; dazu treten Monsieur Fraize und Anaïs Demoustier. Dass ein Vernehmungsstück mit einer so kleinen Kerngruppe auskommt, ist folgerichtig: Zwei Figuren an einem Tisch tragen die Handlung. Ab 12 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Der Film ist eine reine Komödie, und das ist bemerkenswert, weil das Ausgangsmaterial nach Kriminalfall klingt. Genau daraus entsteht die Anlage: Ein Verhör, das jede Kleinigkeit ernst nimmt, kippt ins Komische, sobald die Fragen sich von der eigentlichen Tat entfernen. Die Zahl der Gänge aus der Wohnung ist ein solcher Ansatzpunkt, ein Detail, das eine Zeugin beiläufig nennt und das die Vernehmung an sich reißt. Der Ort ist eng, die Zeit ist knapp, und beide Beschränkungen erzeugen den Druck, aus dem der Film seine Situationen gewinnt. Das Machtverhältnis ist dabei klar verteilt und zugleich brüchig: Der eine darf fragen, der andere muss antworten, doch je länger der Abend dauert, desto weniger trägt diese Ordnung. Müdigkeit und Hunger sind keine Nebensache, sondern das Mittel, mit dem die Situation ihre Form verliert.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,7 von 10 liegt die Bewertung über der Mitte, wobei die Zahl der abgegebenen Stimmen im dreistelligen Bereich bleibt. Das spricht für ein kleineres, aber überwiegend zustimmendes Publikum, wie es bei formal eigenwilligen Komödien häufig vorkommt. Acht Jahre nach dem Erscheinen ist der Titel noch vergleichsweise jung. Innerhalb der Komödie steht er weit ab vom Massengeschmack.
Bilder







Besetzung & Stab
- Benoît Poelvoorde als Commissioner Buron
- Grégoire Ludig als Louis Fugain, the suscpect
- Marc Fraize als Philippe, the one-eyed policeman
- Anaïs Demoustier als Fiona, Philippe's wife
- Philippe Duquesne als Champonin
- Jacky Lambert als Franchet / Carine Lustain
- Orelsan als Sylvain Buron, the son
- Vincent Grass als Daniel
- Jeanne Rosa als Narta
- Nahel Ange als Louis Fugain (young)
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Verfügbarkeit
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