Woody, der Unglücksrabe (1969)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 85 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1969-08-18 |
| Budget | 1.530.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.080.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (808 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Die Geschichte des Virgil Starkwell, eines mittelmäßigen Räubers, wird mit dem Pomp einer modernen Legende erzählt — als pseudobiografischer Bericht in Gestalt einer reißerischen Dokumentation. Als Junge stiehlt er noch erfolgreich Kaugummi; sobald er sich steigern will, geht nichts mehr gut. Erwachsen und ungeschickt, bringt er keinen einzigen Banküberfall zustande. Mehrfach wandert er ins Gefängnis, und ausgerechnet beim Versuch, Louise zu berauben, verliebt er sich in sie. Vom Verbrechen lässt Virgil dennoch nicht ab, aus schierem Übermaß an Unverstand: Sein Leben besteht aus einem nicht enden wollenden Hinein und Hinaus aus Haftanstalten.
Entstehungsgeschichte
Woody Allen führte 1969 Regie und ist zugleich selbst in der Besetzung zu sehen, gemeinsam mit Janet Margolin, Marcel Hillaire und Jacquelyn Hyde. Der Film verbindet Komödie und Krimi.
Hinter den Kulissen
Die entscheidende Entscheidung liegt in der Form. Ein Krimistoff wird nicht als Krimi erzählt, sondern in der Anmutung eines Dokumentarberichts, der seinen Gegenstand mit großer Geste behandelt. Aus dem Abstand zwischen der aufgeblasenen Darbietung und der kläglichen Bilanz des Räubers entsteht die Komik; sie ist also nicht in einzelne Gags gelegt, sondern in die Bauform selbst. Die Episodenfolge — Kindheit, Anläufe, Gefängnisse, wieder von vorn — passt dazu, weil ein solcher Bericht Stationen aneinanderreiht, statt eine Spannungskurve zu ziehen. Die Liebesgeschichte, die aus einem missglückten Raub hervorgeht, wendet dasselbe Prinzip auf das Persönliche an.
Einordnung & Wirkung
Aus einigen hundert abgegebenen Stimmen ergibt sich eine Bewertung von 7,1 von 10. Der Wert liegt merklich über dem Mittel, die Grundlage bleibt schmal — ein Verhältnis, das bei älteren Titeln häufig auftritt, weil vor allem gezielt Interessierte abstimmen. 57 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film als frühe Komödie mit dokumentarischer Erzählmaske da.
Bilder








Besetzung & Stab
- Woody Allen als Virgil Starkwell
- Janet Margolin als Louise
- Marcel Hillaire als Fritz
- Jacquelyn Hyde als Miss Blair
- Lonny Chapman als Jake - Convict
- Jan Merlin als Al - Bank Robber
- James Anderson als Chain Gang Warden
- Howard Storm als Fred
- Mark Gordon als Vince
- Micil Murphy als Frank
Weitere Filme von Woody Allen
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.