Wo in Paris die Sonne aufgeht (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jacques Audiard |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-11-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 2.480.870 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (414 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris, die Stadt der Liebe, zeigt sich hier dicht gedrängt und voller Widersprüche. Émilie hat ein Elitestudium hinter sich und hält sich trotzdem mit schlecht bezahlten Aushilfsjobs über Wasser. Sie hat flüchtigen Sex und wünscht sich doch eine Beziehung. Camille arbeitet als junger Lehrer und glaubt beruflich noch an einiges, in der Liebe dagegen an nichts, außer an unkomplizierten Sex.
Nora ist nach Paris gekommen, um ihrer Vergangenheit zu entkommen, und nimmt mit Anfang dreißig ihr Jurastudium wieder auf. Und dann ist da Louise, die im Internet unter dem Namen Amber Sweet erotische Dienste gegen Geld anbietet. Drei Frauen und ein Mann, deren Lebenswege sich im 13. Arrondissement kreuzen, zwischen Sehnsucht, Abenteuer und Drama.
Entstehungsgeschichte
Jacques Audiard drehte das Drama, das 2021 herauskam und international den Titel „Paris, 13th District“ trägt. Lucie Zhang, Makita Samba und Noémie Merlant stehen im Zentrum der Besetzung, ergänzt durch Jehnny Beth. Für Zuschauer ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, was angesichts der offen verhandelten Sexualität naheliegt.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Drama und Liebesfilm, verweigert aber die romantische Verklärung, die der Ruf von Paris nahelegen würde. Liebe erscheint hier nicht als großes Gefühl, das alles überstrahlt, sondern als etwas, das zwischen Gelegenheitsjobs, unerfüllten Erwartungen und Bildschirmen verhandelt wird.
Die Erzählweise ist ein Geflecht. Statt einer einzelnen Hauptfigur stehen mehrere Lebenswege nebeneinander, die sich an einem konkreten Ort berühren. Das 13. Arrondissement ist dabei mehr als Kulisse: Es bündelt die Figuren und macht aus vereinzelten Großstadtschicksalen eine gemeinsame Geschichte.
Auffällig ist, wie stark die Figuren von Brüchen geprägt sind. Ein Studium, das nicht in den erhofften Beruf führt, ein Neuanfang nach einer belastenden Vergangenheit, ein Doppelleben im Netz. Die Anlage zielt damit auf eine Generation, die Nähe sucht und sie zugleich auf Abstand hält.
Einordnung & Wirkung
Mit durchschnittlich 6,9 von 10 Punkten erreicht der Film ein solides Ergebnis. Getragen wird es von einigen hundert Stimmen, einer überschaubaren Basis, die eher auf ein interessiertes als auf ein breites Publikum schließen lässt. Seit dem Erscheinen sind fünf Jahre vergangen. Im Feld des Liebesfilms nimmt er eine nüchterne, gegenwartsbezogene Position ein.
Bilder








Besetzung & Stab
- Lucie Zhang als Émilie
- Makita Samba als Camille
- Noémie Merlant als Nora
- Jehnny Beth als Amber
- Camille Léon-Fucien als Eponine
- Oceane Cairaty als Stéphanie
- Anaïde Rozam als Leïla
- Pol White als Camille's Father
- Rong-Ying Yang als Emilie's Mother
- Geneviève Doang als Karin
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Verfügbarkeit
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