The Sisters Brothers (2018)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jacques Audiard |
|---|---|
| Genre | Western, Drama, Komödie |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2018-09-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 38.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.143.056 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (2.148 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Oregon im Jahr 1851, während des Goldrauschs. Eli und Charlie Sisters arbeiten als Auftragsmörder für einen Mann, der nur der Commodore genannt wird. Ihr neuer Auftrag lautet, den Chemiker Hermann Warm zu finden und ihm eine Formel abzunehmen, mit der sich Gold im Flusswasser sichtbar machen lässt.
Vor ihnen ist der Detektiv John Morris unterwegs, der Warm aufspüren und festhalten soll — und der stattdessen von dessen Plänen überzeugt wird. Der Weg führt von Oregon nach San Francisco und weiter. Erzählt wird dabei weniger die Verfolgung als das Verhältnis der beiden Brüder: Eli will aussteigen, Charlie trinkt und kann nichts anderes.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist Patrick deWitts Roman von 2011.
Für Jacques Audiard, bekannt durch "Der Prophet" und "Dheepan", war es der erste englischsprachige Film — und ein Western, gedreht von einem französischen Regisseur mit europäischer Produktion.
Das Budget lag bei 38 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde ab Juni 2017 in Spanien und Rumänien; die amerikanischen Landschaften des Films sind also europäische. Die Kamera führte Benoît Debie, die Musik schrieb Alexandre Desplat.
John C. Reilly und Joaquin Phoenix spielen die Brüder, Jake Gyllenhaal den Detektiv Morris, Riz Ahmed den Chemiker Warm. Reilly hatte die Rechte am Roman selbst erworben und den Film mit produziert.
Auffällig ist der Umgang mit dem Genre: Der Film zeigt die Mühsal des Reisens, Zahnschmerzen, schlechte Betten und die Umstellung auf eine Zahnbürste — Dinge, die im klassischen Western nicht vorkommen.
Einordnung & Wirkung
Bei 38 Millionen Dollar Produktionskosten spielte der Film weltweit nur 14,6 Millionen ein und war damit ein schwerer wirtschaftlicher Fehlschlag.
Die Kritik reagierte dagegen gut: 87 Prozent bei Rotten Tomatoes, mit Lob für Darsteller und Regie. In Venedig gewann Audiard den Silbernen Löwen für die beste Regie, bei den Césars wurden unter anderem Kamera und Ausstattung ausgezeichnet.
Der Fall steht damit für eine wiederkehrende Beobachtung: Der Western findet bei der Kritik weiterhin statt, beim Kinopublikum kaum noch.
Bilder








Besetzung & Stab
- John C. Reilly als Eli Sisters
- Joaquin Phoenix als Charlie Sisters
- Jake Gyllenhaal als John Morris
- Riz Ahmed als Hermann Kermit Warm
- Rebecca Root als Mayfield
- Allison Tolman als Girl Mayfield Saloon
- Rutger Hauer als The Commodore
- Carol Kane als Mrs Sisters
- Patrice Cossonneau als Blount
- Zac Abbott als Blount Guy Dying
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Verfügbarkeit
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