Wind River (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Taylor Sheridan |
|---|---|
| Genre | Krimi, Mystery, Thriller |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-08-03 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 44.998.252 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (5.963 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Cory Lambert, Wildhüter im Dienst der amerikanischen Naturschutzbehörde, findet im Schnee des Wind River Indian Reservation in Wyoming die Leiche einer jungen Frau. Sie ist barfuß gelaufen, kilometerweit, bei Temperaturen weit unter null.
Weil es sich um Bundesgebiet handelt, kommt eine FBI-Agentin aus Las Vegas, Jane Banner, die für diese Landschaft weder ausgerüstet noch ausgebildet ist. Gemeinsam mit der Stammespolizei arbeiten die beiden den Fall auf. Lambert hat einen eigenen Grund: Seine eigene Tochter ist Jahre zuvor unter ähnlichen Umständen ums Leben gekommen.
Entstehungsgeschichte
Taylor Sheridan, zuvor Drehbuchautor von "Sicario" und "Hell or High Water", führte hier selbst Regie. Sein erklärtes Ziel war es, auf die vielen vermissten und getöteten indigenen Frauen in den Vereinigten Staaten aufmerksam zu machen — der Abspann weist darauf hin, dass für diese Gruppe als einzige keine Statistik über Vermisstenfälle geführt wird.
Die Hauptrollen spielen Jeremy Renner und Elizabeth Olsen. Die Musik stammt von Nick Cave und Warren Ellis.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde von März bis April 2016 in Utah, bei einem Budget von 11 Millionen Dollar.
Beim Verleih kam es zu einem Bruch. Die Weinstein Company hatte den Film ins Kino gebracht, verlor die Rechte für die Heimauswertung jedoch nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Harvey Weinstein; Lionsgate übernahm. Name und Logo der Firma wurden aus Abspann, Trailer und Verpackung entfernt. Sheridan setzte durch, dass die Gewinne, die auf Weinstein entfielen, gespendet werden mussten.
Einordnung & Wirkung
Weltweit spielte der Film 45 Millionen Dollar ein und war damit der sechsterfolgreichste unabhängig produzierte Film des Jahres 2017. Beim Start in wenigen Kinos erreichte er einen Schnitt von rund 40.390 Dollar je Haus.
Die Kritik reagierte gut: 87 Prozent bei Rotten Tomatoes, 73 von 100 bei Metacritic, beim Publikum 90 Prozent Zustimmung in der Erhebung von PostTrak.
Geblieben ist der Film vor allem wegen seines Themas — und weil er die Landschaft nicht als Kulisse behandelt, sondern als Ursache.
Bilder








Besetzung & Stab
- Jeremy Renner als Cory Lambert
- Elizabeth Olsen als Jane Banner
- Gil Birmingham als Martin Hanson
- Graham Greene als Ben
- Jon Bernthal als Matt Rayburn
- Kelsey Asbille als Natalie Hanson
- Teo Briones als Casey Lambert
- Tantoo Cardinal als Alice Crowheart
- Matthew Del Negro als Dillon
- Hugh Dillon als Curtis
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Verfügbarkeit
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