Wimbledon - Spiel, Satz und... Liebe (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Richard Loncraine |
|---|---|
| Genre | Komödie, Liebesfilm |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 31.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 41.512.007 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (1.102 Stimmen) |
Worum es geht
Peter Colt ist Tennisprofi, aktuell die Nummer 119 der Weltrangliste und auch zu seinen besten Tagen, ein Jahrzehnt zuvor, nie in der Weltspitze angekommen. Auf englischem Heimatboden spielt er sein vermutlich letztes großes Turnier. Dort stolpert er mehr oder minder zufällig über die junge Amerikanerin Lizzy Bradbury, einen aufsteigenden Star im Tennis, und verliebt sich Hals über Kopf. Lizzy findet den netten Faulpelz ihrerseits durchaus attraktiv. Ihr überprotektiver Vater, der zugleich ihr Manager ist, sieht die Sache deutlich weniger erfreut, und so steht neben dem sportlichen Druck bald auch eine Beziehung auf dem Spiel, die kaum jemand für eine gute Idee hält.
Entstehungsgeschichte
Richard Loncraine inszenierte den 2004 erschienenen Film, dessen Originaltitel schlicht Wimbledon lautet. Die Hauptrollen spielen Kirsten Dunst und Paul Bettany, dazu kommen Sam Neill und Jon Favreau. Jugendliche ab zwölf Jahren dürfen den Film sehen.
Hinter den Kulissen
Komödie und Liebesfilm sind hier gleichberechtigt angelegt, und der Sport liefert die Struktur, die beide Genres brauchen. Ein Turnier zwingt die Erzählung in Runden, jede mit klarem Ausgang, und gibt damit einen Takt vor, an dem sich die private Handlung entlangbewegen kann. Interessant ist die Konstellation der Hauptfiguren: Der eine steht am Ende seiner Laufbahn, die andere am Anfang. Diese Asymmetrie ist das eigentliche Thema, denn sie bestimmt, was ein gemeinsamer Weg für beide kosten würde. Der Vater als Manager verdoppelt den Konflikt, weil er berufliche und familiäre Interessen in einer Person bündelt.
Einordnung & Wirkung
Eine vierstellige Zahl abgegebener Stimmen ergibt 6,2 von 10, einen soliden Wert im oberen Mittelfeld ohne Ausschlag nach oben. 22 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für eine romantische Komödie, die ihr Milieu ernst nimmt und ihre Wendungen nicht verbirgt. Wer die Regeln des Genres kennt, kann den Verlauf ahnen; die Wirkung entsteht hier weniger aus Überraschung als aus der Ausführung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Kirsten Dunst als Lizzie Bradbury
- Paul Bettany als Peter Colt
- Sam Neill als Dennis Bradbury
- Jon Favreau als Ron Roth
- Bernard Hill als Edward Colt
- Eleanor Bron als Augusta Colt
- Nikolaj Coster-Waldau als Dieter Prohl
- Austin Nichols als Jake Hammond
- Robert Lindsay als Ian Frazier
- James McAvoy als Carl Colt
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Verfügbarkeit
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