Willkommen im Süden (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luca Miniero |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 102 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-10-01 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 4.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 65.584.679 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (1.879 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alberto Colombo leitet ein Postamt in der Nähe von Mailand und will unbedingt in die Stadt versetzt werden. Er versucht es mit einem Trick — und wird dafür strafversetzt: nach Castellabate in Kampanien, tief im Süden.
Für ihn ist das ein Ort, an dem er nichts versteht, weder die Sprache noch die Leute. Seiner Frau erzählt er am Telefon, es sei die Hölle, während er in Wahrheit anfängt, sich wohlzufühlen. Als sie ihn besucht, muss er die Lüge aufrechterhalten — und die Kollegen spielen mit.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Luca Miniero. Das Drehbuch schrieben Dany Boon, Alexandre Charlot, Franck Magnier und Massimo Gaudioso.
Die Vorlage ist der französische Erfolgsfilm "Willkommen bei den Sch'tis" von 2008, dessen Aufbau die italienische Fassung eng übernimmt. Getauscht ist nur die Himmelsrichtung: Aus dem verachteten Norden Frankreichs wird der verachtete Süden Italiens.
Claudio Bisio spielt Alberto, Angela Finocchiaro seine Frau Silvia, Alessandro Siani den Postkollegen Mattia.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde in Santa Maria di Castellabate in der Provinz Salerno. Produzenten waren Marco Chimenz, Francesca Longardi, Giovanni Stabilini und Riccardo Tozzi.
Die Übertragung funktioniert, weil das italienische Nord-Süd-Gefälle dieselbe Rolle spielt wie das französische: Der Film lebt von Vorurteilen, die das Publikum sofort erkennt, und löst sie durch Alltag auf — nicht durch Belehrung.
Einordnung & Wirkung
Die Kritik fiel gespalten aus. Der wiederkehrende Vorwurf lautete, die Neuverfilmung verliere gegenüber dem Original an Charme und Witz; eine Stimme nannte sie einen der überflüssigsten Filme des Jahres.
Beim italienischen Publikum kam er dennoch an — deutlich besser als bei der Kritik.
2012 folgte mit "Willkommen im Norden" eine Fortsetzung, die das Verhältnis umdreht und den Süditaliener nach Mailand schickt.
Bilder





Besetzung & Stab
- Claudio Bisio als Alberto Colombo
- Alessandro Siani als Mattia Volpe
- Angela Finocchiaro als Silvia Colombo
- Valentina Lodovini als Maria Flagello
- Nando Paone als Costabile Piccolo
- Riccardo Zinna als Vigile urbano
- Nunzia Schiano als Mamma di Mattia
- Salvatore Misticone als Scapece
- Francesco Albanese als Centauro
- Naike Rivelli als Poliziotta
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Verfügbarkeit
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