Willkommen bei Alice (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shira Piven |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 87 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-05-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (347 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alice Klieg lebt mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, als ihr ein Lottogewinn in Millionenhöhe in den Schoß fällt. Das Geld verändert ihr Leben von einem Tag auf den anderen. Alice setzt ihre Medikamente ab und kauft sich Sendezeit bei einem Fernsehkanal, der dringend auf Einnahmen angewiesen ist.
Ihr Vorbild ist Oprah. Nach deren Muster breitet Alice nun ihr Privatleben vor laufender Kamera aus. Das ist zum einen eine Form von Exhibitionismus, zum anderen will sie ihre eigenwilligen Ansichten mit anderen teilen, die von Ernährungsfragen bis zur Kastration von Haustieren reichen. Die Sendung findet zunehmend Zuschauer, doch nicht jeder am Set ist mit dem neuen Star zufrieden. Auch Menschen, die Alice anfangs unterstützt haben, rücken allmählich von ihr ab, darunter ihr schwuler Ex-Mann und ihre beste Freundin Gina.
Entstehungsgeschichte
Shira Piven führte bei dieser Tragikomödie aus dem Jahr 2015 Regie, die im Original „Welcome to Me“ heißt. Kristen Wiig spielt Alice, Linda Cardellini ist als Gina zu sehen, Alan Tudyk als Ex-Mann. Zum Ensemble zählen außerdem James Marsden und Wes Bentley. Ab 12 Jahren darf der Film gesehen werden.
Hinter den Kulissen
Komödie und Drama liegen bei diesem Stoff nah beieinander. Die Ausgangsidee, dass eine Frau mit einer psychischen Erkrankung plötzlich reich wird und sich eine eigene Fernsehshow kauft, hat eine absurde Komik. Zugleich stehen dahinter ernste Fragen: das Absetzen von Medikamenten, die Entfremdung von Freunden, der Umgang eines Senders mit einer verletzlichen Person, die ihm Geld bringt.
Die Besetzung mit einer Hauptdarstellerin im Zentrum und mehreren Figuren um sie herum spiegelt die Anlage der Geschichte. Alice ist die Achse, an der sich alle anderen reiben. Dass die Sendung gerade dann Publikum gewinnt, als ihr Umfeld auf Abstand geht, formuliert einen deutlichen Widerspruch zwischen öffentlicher Aufmerksamkeit und privater Nähe.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 5,9 von 10 bei einigen hundert Stimmen zeigt ein geteiltes Echo, das knapp unter der Mitte der Skala liegt. Die Grundlage ist überschaubar, lässt aber erkennen, dass der Film sein Publikum spaltet. Seit dem Erscheinen sind 11 Jahre vergangen, und die Frage, was Menschen öffentlich von sich preisgeben, hat seither eher an Gewicht gewonnen.
Bilder


Besetzung & Stab
- Kristen Wiig als Alice Klieg
- James Marsden als Rich Ruskin
- Linda Cardellini als Gina Selway
- Wes Bentley als Gabe Ruskin
- Jennifer Jason Leigh als Deb Moseley
- Alan Tudyk als Ted Thurber
- Tim Robbins als Dr. Daryl Moffet
- Joan Cusack als Dawn Hurley
- Thomas Mann als Rainer Ybarra
- Rose Abdoo als Connie
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.