White Noise - Schreie aus dem Jenseits (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Geoffrey Sax |
|---|---|
| Genre | Drama, Horror, Thriller |
| Laufzeit | 101 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-01-07 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 91.196.419 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (901 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem tragischen Tod seiner Frau stößt der Architekt Jonathan Rivers auf das sogenannte Electronic Voice Phenomenon, kurz EVP: die Vorstellung, dass die Toten sich über Stimmen und Bilder im weißen Rauschen elektronischer Geräte mit den Lebenden verständigen. Mit Hilfe des Sonderlings Price, der solche Botschaften systematisch analysiert, gelingt es Jonathan tatsächlich, Kontakt zu seiner Frau Anna aufzunehmen. Doch die warnt ihn: Kontakt zu suchen ist die eine Sache, sich einzumischen eine andere. Bald wird deutlich, dass niemand kontrollieren kann, was hinter dieser Tür wartet.
Entstehungsgeschichte
Geoffrey Sax übernahm die Regie, im Jahr 2005 kam der Film heraus. Michael Keaton spielt den Trauernden im Zentrum, an seiner Seite treten Deborah Kara Unger, Chandra West und Ian McNeice auf. Sehen darf ihn, wer mindestens 16 Jahre alt ist.
Hinter den Kulissen
Drama, Horror und Thriller stehen hier in dieser Reihenfolge, und das ist bezeichnend. Am Anfang steht kein Monster, sondern ein Verlust. Der Horror wächst aus der Trauer heraus und nutzt eine Technik, die jeder kennt: Rauschen, Störgeräusche, flackernde Bilder. Dass die Erzählung ihre Übergriffe aus dem Jenseits ausgerechnet an Geräte bindet, die im Alltag herumstehen, verlagert das Unheimliche in die Wohnung des Protagonisten. Der Beruf des Architekten setzt dazu einen stillen Gegenakzent, denn er steht für planbare, vermessene Räume. Die Warnung der Verstorbenen liefert außerdem eine klassische Struktur: Eine Grenze wird benannt, und die Erzählung lebt davon, dass die Hauptfigur sie überschreiten wird. Die Figur Price dient dabei als Vermittler, der das Phänomen erklärt, ohne es beherrschen zu können.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,6 von 10 bei einigen hundert abgegebenen Stimmen fällt das Urteil unterdurchschnittlich aus. Solche Werte finden sich häufig bei Horrorfilmen, die stärker auf Atmosphäre als auf Schockmomente setzen und deshalb an den Erwartungen eines Teils des Publikums vorbeigehen. Die Stimmenzahl bleibt klein und deutet auf begrenzte Aufmerksamkeit hin. 21 Jahre nach dem Erscheinen wirkt vor allem die technische Grundidee eigen, weil sie ihr Grauen an Geräte und Signale knüpft statt an Orte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Michael Keaton als Jonathan Rivers
- Deborah Kara Unger als Sarah Tate
- Chandra West als Anna Rivers
- Ian McNeice als Raymond Price
- Sarah Strange als Jane
- Nicholas Elia als Mike Rivers
- Mike Dopud als Detective Smits
- Marsha Regis als Police Woman
- Brad Sihvon als Minister
- Mitchell Kosterman als Work Man
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Verfügbarkeit
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