Whale Rider (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Niki Caro |
|---|---|
| Genre | Drama, Familie |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-01-30 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 8.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 41.400.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (460 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Maori-Stamm im Osten Neuseelands führt seine Herkunft auf Paikea zurück, den Walreiter. Der Legende nach kenterte vor Tausenden von Jahren sein Kanu über einem Wal; Paikea ritt auf dem Tier und führte sein Volk an einen Ort, an dem es leben konnte. Seither gilt im Stamm: Der erstgeborene Sohn des Häuptlings wird als Nachfahre Paikeas und als geistiger Führer des Volkes angesehen.
Diese Ordnung gerät ins Wanken, als der amtierende Anführer stirbt und seine Schwester Pai an seine Stelle tritt, ein Mädchen von gerade elf Jahren. Pai ist mutig und wird von allen geliebt. Doch sie muss sich gegen den Widerstand ihres Großvaters Koro behaupten, der auf der alten Regel besteht, dass der Häuptling ein Mann sein muss.
Entstehungsgeschichte
Niki Caro führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2003. Keisha Castle-Hughes steht an erster Stelle der Besetzung, neben ihr Rawiri Paratene, Vicky Haughton und Cliff Curtis. Dass eine junge Darstellerin die Liste anführt, entspricht der Anlage: Die Geschichte gehört Pai, die Erwachsenen bilden Widerstand und Umfeld. Mit einer Freigabe ab sechs Jahren ist der Film für Familien zugänglich, was das zweite Genre ausdrücklich bestätigt.
Hinter den Kulissen
Drama und Familie sind die beiden Genres, und sie beschreiben zwei Seiten derselben Geschichte. Das Drama liegt im Konflikt zwischen einer Tradition, die nur Männer als Anführer kennt, und einem Mädchen, das diese Rolle ausfüllt, ohne sie beanspruchen zu dürfen. Das Familienthema liegt in der Beziehung zwischen Enkelin und Großvater, die einander verbunden sind und zugleich gegeneinander stehen. Die Legende von Paikea rahmt das Ganze und gibt dem Titel seine Bedeutung: Wer den Wal reitet, führt das Volk. Damit ist die Frage gestellt, ob eine Überlieferung wörtlich gilt oder ob sie Raum lässt für jemanden, den sie nie vorgesehen hat.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 Punkten erreicht der Film einen guten Wert, bewertet von einigen hundert Nutzern, was die Aussagekraft begrenzt. 23 Jahre nach dem Erscheinen steht er als Familiendrama da, das eine Erbfolgefrage in einer Maori-Gemeinschaft aus der Sicht eines Kindes erzählt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keisha Castle-Hughes als Paikea Apirana
- Rawiri Paratene als Koro
- Vicky Haughton als Nanny Flowers
- Cliff Curtis als Porourangi
- Grant Roa als Uncle Rawiri
- Mana Taumaunu als Hemi
- Rachel House als Shilo
- Taungaroa Emile als Willie
- Tammy Davis als Dog
- Mabel Wharekawa als Maka
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Verfügbarkeit
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