Wenn die Gondeln Trauer tragen (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Nicolas Roeg |
|---|---|
| Genre | Thriller, Drama, Horror |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (1.222 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nach dem Tod ihrer Tochter, die im Teich des englischen Landsitzes ertrank, reisen John und Laura Baxter nach Venedig. Dort beginnen sich mysteriöse Dinge zu ereignen. Der Geist des toten Kindes scheint auf die Erde zurückgekehrt zu sein, um die Eltern vor den tödlichen Gefahren der Lagunenstadt zu warnen. Laura gerät ganz in den Bann dieser unheimlichen Visionen, während John den Signalen aus dem Reich der Toten mit Abstand begegnet. Eine geheimnisvolle, blinde Hellseherin verstrickt das Paar zusätzlich in ihre Voraussagen. Was geschieht, wenn die Warnungen ausgeschlagen werden, und ob sich die beiden den drohenden Folgen noch entziehen können, bleibt die offene Frage, auf die alles zuläuft.
Entstehungsgeschichte
Nicolas Roeg inszenierte den Film, der 1973 erschien. Donald Sutherland und Julie Christie tragen die beiden Hauptrollen; Hilary Mason und Massimo Serato ergänzen die Besetzung. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Thriller, Drama und Horror kommen zusammen, und die Reihenfolge beschreibt die Gewichtung recht gut. Am Anfang steht kein Ungeheuer, sondern eine Trauer, die nicht abgeschlossen ist. Der Horror entsteht daraus, dass diese Trauer sich eine Form sucht — Visionen, Zeichen, eine Stimme aus einer anderen Welt — und dass zwei Menschen darauf gegensätzlich reagieren. Die eine glaubt, der andere zweifelt; damit ist der Konflikt nicht zwischen Figur und Bedrohung angelegt, sondern zwischen den beiden Hinterbliebenen. Venedig ist für einen solchen Stoff ein präziser Schauplatz: eine Stadt aus Wasser, in der ein Kind im Wasser ums Leben kam, unübersichtlich, voller Gassen und Spiegelungen. Die blinde Seherin fügt dem eine weitere Umkehrung hinzu, denn sie sieht, was die Sehenden übersehen.
Einordnung & Wirkung
6,9 von 10 bei über tausend abgegebenen Stimmen beschreiben eine wohlwollende, aber nicht einhellige Einschätzung — bei einem Stoff, der auf Andeutung statt auf Schrecken setzt, ist das erwartbar. Dreiundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen zeigt sich, wie langlebig die Verbindung von Trauer und übernatürlicher Andeutung ist. Innerhalb des Horrors gehört der Titel zu den Vertretern, die ihre Wirkung aus Atmosphäre und Zweifel gewinnen und dem Publikum einen Teil der Deutung überlassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Donald Sutherland als John Baxter
- Julie Christie als Laura Baxter
- Hilary Mason als Heather
- Massimo Serato als Bishop Barbarrigo
- Clelia Matania als Wendy
- Renato Scarpa als Inspector Longhi
- Giorgio Trestini als Workman
- Leopoldo Trieste als Hotel Manager
- David Tree als Anthony Babbage
- Ann Rye als Mandy Babbage
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Verfügbarkeit
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