Weißer Oleander (2002)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Peter Kosminsky |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 109 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2002-10-11 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 16.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 21.657.770 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (432 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ingrid ist Künstlerin, eigenwillig und kompromisslos. Als sie erfährt, dass ihr Lebensgefährte Barry sie verlassen will, verliert sie jede Beherrschung und vergiftet ihn mit einem tödlichen Extrakt aus Oleander. Die Tat aus Leidenschaft bringt sie ins Gefängnis.
Am schwersten trifft das Verbrechen ihre Tochter Astrid. Mit 15 Jahren steht sie plötzlich ohne Mutter da und beginnt einen Weg, den viele Kinder ohne Eltern kennen: Sie wird von einer Pflegefamilie zur nächsten gereicht, ohne Halt und ohne Orientierung.
Erst bei Claire, einer unglücklich verheirateten Frau, erfährt Astrid echte Zuwendung. In dieser Obhut beginnt sie, eigene Kraft zu entwickeln. Doch Ingrid lässt ihre Tochter nicht los. Selbst hinter Gittern verfolgt sie genau, wie Astrid sich entwickelt, und ihr Einfluss reicht weit über die Gefängnismauern hinaus.
Entstehungsgeschichte
Peter Kosminsky drehte das Drama, das 2002 entstand und im Original „White Oleander“ heißt. Der Titel verweist direkt auf die Pflanze, mit der Ingrid ihre Tat begeht, und macht das Gift zum Leitbild der ganzen Geschichte.
Vier Schauspielerinnen prägen die Besetzung: Alison Lohman, Michelle Pfeiffer, Renée Zellweger und Robin Wright. Dass ausschließlich Frauen an der Spitze stehen, passt zu einer Erzählung, die sich um Mütter, Ersatzmütter und eine heranwachsende Tochter dreht. Ab 12 Jahren darf der Film gesehen werden.
Hinter den Kulissen
Als reines Drama verzichtet der Film auf Genremischungen und konzentriert sich ganz auf seine Figuren. Das Verbrechen am Anfang ist kein Krimistoff, der aufgeklärt werden müsste, sondern der Auslöser für eine Entwicklungsgeschichte.
Die Struktur folgt Astrids Wanderung durch verschiedene Haushalte. Jede Station zeigt eine andere Form von Familie und eine andere Vorstellung davon, was ein Kind braucht. Über allem steht die Beziehung zur Mutter, die räumlich getrennt und doch allgegenwärtig bleibt. Diese Spannung zwischen Abwesenheit und Kontrolle trägt die Erzählung.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,0 von 10 ist ein solides Ergebnis. Sie zeigt, dass der Film sein Publikum überwiegend überzeugt, auch wenn er nicht zu den Titeln mit überschwänglichen Werten gehört. Getragen wird der Wert von einigen hundert Stimmen, einer mittelgroßen Basis.
24 Jahre nach seinem Erscheinen bleibt das Drama ein Beispiel für Geschichten, die ein Verbrechen vor allem aus der Sicht der Angehörigen betrachten. Im Mittelpunkt steht nicht die Täterin, sondern die Tochter, die mit den Folgen leben muss und nach einem eigenen Weg sucht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Alison Lohman als Astrid Magnussen
- Michelle Pfeiffer als Ingrid Magnussen
- Renée Zellweger als Claire Richards
- Robin Wright als Starr
- Cole Hauser als Ray
- Melissa McCarthy als Paramedic
- Taryn Manning als Niki
- John Billingsley als Paramedic
- Solomon Burke Jr. als Guard
- Melissa Marsala als Julie
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Verfügbarkeit
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