Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten (1972)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Woody Allen |
|---|---|
| Genre | Komödie |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1972-08-06 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 2.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 18.016.290 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (1.018 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Film reiht mehrere Geschichten aneinander und nimmt sich darin unbekümmert, freimütig und komisch jener Tabus an, die zu den peinlichsten und unantastbarsten Seiten menschlicher Sexualität zählen.
Aphrodisiaka erweisen sich als Schlüssel, mit dem ein Hofnarr das Herz der Königin erreicht; bald merkt er allerdings, dass ihm der Schlüssel zu ihrem Keuschheitsgürtel mehr nützen würde. In einer anderen Episode verliebt sich ein angesehener Arzt in ein verirrtes Schaf und löst damit eine Kette übernatürlicher und höchst vergnüglicher Ereignisse aus, an deren Ende nichts mehr an seinem Platz ist. Eine absurde Fernsehsendung stellt zwanzig Fragen zum Fetischismus. Sexualforscher sehen ihre Theorien scheitern, als ein verrückter Wissenschaftler eine monströse Brust erschafft. Den Höhepunkt des Unsinns bildet ein Auftritt als Samenzellen, die über die ungewisse Zukunft nachdenken, die vor ihnen liegt.
Entstehungsgeschichte
Woody Allen führte 1972 Regie und tritt zugleich als Darsteller auf; neben ihm sind John Carradine, Lou Jacobi und Louise Lasser besetzt. Der Film ist reine Komödie und ab zwölf Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Episodenform ist hier keine Notlösung, sondern die Voraussetzung. Weil jede Geschichte einen eigenen Tonfall bekommt, lässt sich das Thema von mehreren Seiten angehen: höfische Kostümszene, medizinische Groteske, Fernsehparodie, Laborsatire und schließlich eine Sequenz, die den Körper von innen betrachtet.
Ohne beigemischtes zweites Genre bleibt der Zugriff durchgehend komisch. Das erlaubt eine Direktheit, die ein ernsteres Register nicht tragen würde, und verschiebt die Frage vom Was auf das Wie: Jeder Sketch prüft, wie weit sich ein Tabu mit den Mitteln des Absurden ausleuchten lässt.
Einordnung & Wirkung
Auf 6,5 von 10 aus einer vierstelligen Zahl abgegebener Stimmen kommt die Bewertung. Das ist ein freundliches, aber kein einhelliges Urteil, wie es bei Episodenfilmen naheliegt, deren Teile unterschiedlich gut zünden. Vierundfünfzig Jahre nach dem Erscheinen ist der Film ein früher Vertreter der offen gespielten Sexualkomödie.
Bilder








Besetzung & Stab
- Woody Allen als Victor / Fabrizio / The Fool / Sperm
- John Carradine als Dr. Bernardo
- Lou Jacobi als Sam Musgrave
- Louise Lasser als Gina
- Anthony Quayle als The King
- Tony Randall als The Operator
- Lynn Redgrave als Queen
- Burt Reynolds als Switchboard
- Gene Wilder als Dr. Doug Ross
- Jack Barry als Himself
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Verfügbarkeit
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