Was Mädchen wollen (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dennie Gordon |
|---|---|
| Genre | Familie, Komödie, Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-03-27 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 50.700.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (1.752 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine 17-jährige Amerikanerin reist von New York nach London. Sie will ihren leiblichen Vater kennenlernen, den sie nie getroffen hat.
Was sie dort vorfindet, ist die britische High Society — und einen Vater, der in ihr eine Rolle vorsieht. Sie lernt einen Musiker kennen und steht bald vor der Frage, wie viel Anpassung sie bereit ist zu leisten.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Dennie Gordon, das Drehbuch schrieb William Douglas-Home.
Amanda Bynes spielt Daphne Reynolds, Colin Firth den Lord Henry Dashwood, Kelly Preston die Mutter Libby Reynolds, Oliver James den Ian Wallace und Eileen Atkins die Jocelyn Dashwood.
Produziert wurde der Film von Denise Di Novi. Die Musik stammt von Rupert Gregson-Williams, die Kamera von Andrew Dunn, den Schnitt besorgte Charles McClelland.
Es handelt sich um eine amerikanische Produktion von 105 Minuten Länge. Gedreht wurde in London und in Buckinghamshire. Das Budget betrug rund 20 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Die Anlage ist ein doppelter Fremdheitsfall. Die Hauptfigur kommt in eine Familie, die sie nicht kennt, und zugleich in eine Gesellschaftsschicht, deren Regeln sie nicht beherrscht. Beide Ebenen fordern dasselbe von ihr — sich anzupassen.
Daraus ergibt sich der eigentliche Konflikt. Die Frage ist nicht, ob der Vater sie annimmt, sondern zu welchem Preis. Der Film macht die Anpassung sichtbar, statt sie vorauszusetzen, und stellt ihr eine Alternative gegenüber.
Die Besetzung stützt diese Konstruktion. Colin Firth als Lord Henry Dashwood und Eileen Atkins als Jocelyn Dashwood vertreten die Ordnung, in die Daphne gerät; Kelly Preston als Mutter steht für die Herkunft, die sie mitbringt. Der Film verteilt seine Positionen auf Figuren, nicht auf Argumente.
Einordnung & Wirkung
Bei rund 20 Millionen Dollar Herstellungskosten spielte der Film in den USA etwa 36 Millionen ein; in Großbritannien kamen rund 600.000 Pfund zusammen.
Die Kritik war abweisend. Eine Stimme nannte den Film durchgehend uninspiriert und fade, eine andere sprach von aalglattem Krempel für Girlies.
Amanda Bynes gewann 2004 bei den Kids' Choice Awards den Blimp Award als beliebteste Schauspielerin. Diese Auszeichnung beschreibt die Lage genauer als die Rezensionen: Der Film wurde von der Fachkritik verworfen und von seinem Zielpublikum getragen.
Auffällig bleibt das Missverhältnis der Märkte. Ein Film, der vollständig in London und in Buckinghamshire gedreht wurde und dessen halbe Handlung in der britischen Oberschicht spielt, spielte in Großbritannien nur einen Bruchteil dessen ein, was er in den Vereinigten Staaten erzielte.
Bilder








Besetzung & Stab
- Amanda Bynes als Daphne Reynolds
- Colin Firth als Henry Dashwood
- Kelly Preston als Libby Reynolds
- Eileen Atkins als Jocelyn Dashwood
- Anna Chancellor als Glynnis Payne
- Jonathan Pryce als Alistair Payne
- Oliver James als Ian Wallace
- Christina Cole als Clarissa Payne
- James Greene als Percy
- Ben Scholfield als Armistead Stuart
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