Walk the Line (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | James Mangold |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik, Liebesfilm |
| Laufzeit | 136 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 6 |
| Budget | 28.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 186.800.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,5 (3.218 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
USA, Mitte der 50er Jahre: J.R. Cash stammt aus armen Verhältnissen und heiratet nach seiner Dienstzeit beim Militär in Deutschland seine junge Freundin; die beiden bekommen ein Kind. Er träumt von einer Musikerlaufbahn, und mit einigen älteren Songs, die er während der Militärzeit geschrieben hat, gelingt ihm eines Tages eine Plattenaufnahme. Sein Aufstieg verläuft rasant. Bei einem Auftritt lernt er die Sängerin June Carter kennen und beginnt, sich in sie zu verlieben — auch sie ist verheiratet. Während ein Hit auf den anderen folgt, verfällt Johnny zunehmend der Tablettensucht. Bald hat er weder sein Leben noch die Sucht unter Kontrolle: Die Tour wird abgesagt, seine Frau zieht mit den Kindern aus, und er steht kurz vor dem Aus.
Entstehungsgeschichte
James Mangold führte 2005 Regie. Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon übernehmen die beiden zentralen Rollen, Ginnifer Goodwin und Robert Patrick ergänzen die Besetzung. Sehen dürfen den Film Zuschauer ab sechs Jahren — eine vergleichsweise niedrige Einstufung für einen Stoff, der Sucht und familiäres Scheitern behandelt. Die Erzählung beruht auf einer wahren Begebenheit.
Hinter den Kulissen
Drama, Musik und Liebesfilm greifen hier ineinander, statt nebeneinanderzustehen. Die Musik ist nicht Begleitung, sondern Beruf und Antrieb der Hauptfigur; die Liebesgeschichte entwickelt sich im Arbeitsumfeld und ist von Beginn an durch bestehende Ehen belastet; das Drama entsteht aus dem Missverhältnis zwischen äußerem Erfolg und innerem Zerfall. Erzählerisch folgt der Film einer Aufstiegs- und Absturzkurve, in der jede berufliche Bestätigung die private Lage weiter verschärft. Der Umgang mit der Suchterkrankung bleibt dabei an die Figur gebunden und wird nicht zum Spektakel erhoben.
Einordnung & Wirkung
7,5 von 10 bei mehreren tausend Stimmen ist ein hoher Wert, der bei dieser Beteiligung nicht mehr auf Zufall beruht. 21 Jahre nach dem Erscheinungsjahr steht der Film für eine Spielart des Musikerdramas, die den Erfolg nicht feiert, sondern als Belastung zeigt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Joaquin Phoenix als John R. Cash
- Reese Witherspoon als June Carter
- Ginnifer Goodwin als Vivian Cash
- Robert Patrick als Ray Cash
- Dallas Roberts als Sam Phillips
- Dan John Miller als Luther Perkins
- Larry Bagby als Marshall Grant
- Shelby Lynne als Carrie Cash
- Tyler Hilton als Elvis Presley
- Waylon Payne als Jerry Lee Lewis
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Verfügbarkeit
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