Wächter über Himmel und Erde (2003)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | He Ping |
|---|---|
| Genre | Drama, Action, Abenteuer |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2003-09-23 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 6.106.178 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,2 (103 Stimmen) |
Worum es geht
In den westlichen Provinzen des Tang-Reiches soll der japanische Söldner Lai Xi im Auftrag des Kaisers den abtrünnigen Offizier Li Zai fassen, der sich seinen Vorgesetzten verweigert hat. Für Lai ist es der letzte Auftrag, danach will er mit seiner Tochter zurück nach Japan. Doch das Schicksal verlangt Umwege: Li Zai führt gerade eine Karawane an, zu der auch ein junger buddhistischer Mönch und ein Soldat gehören, der einen Sandsturm überlebt hat. Die Gruppe eskortiert eine geheimnisvolle Reliquie in die Hauptstadt. Der Grenzbandit Meister An hat es ebenfalls auf die Fracht abgesehen und ist bereit, sich mit den umherziehenden Nomadenstämmen zu verbünden, die seit jeher an den Rändern des Reiches Druck ausüben. Aus einer Jagd wird so ein gemeinsamer Weg durch feindliches Gebiet.
Entstehungsgeschichte
Der 2003 entstandene Film stammt von Regisseur He Ping und verbindet Drama, Action und Abenteuer. In den Hauptrollen sind Jiang Wen, Nakai Kiichi, Wang Xueqi und Zhao Wei zu sehen. Die Freigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation aus kaiserlichem Auftrag, meuterndem Offizier, buddhistischem Mönch und Wüstenbanditen setzt den Film in eine Grenzregion des Tang-Reiches, in der staatliche Ordnung und nomadisches Leben aufeinandertreffen. Dass ein japanischer Söldner im Dienst der chinesischen Krone steht, deutet auf eine bewusst grenzüberschreitende Erzählperspektive hin. Die Reliquie als Fluchtpunkt der Handlung verbindet die Actionelemente mit einer spirituellen Ebene, während die wechselnden Allianzen – vom Verfolger zum Verbündeten, vom Banditen zum Bündnispartner der Nomaden – zeigen, dass der Film weniger auf klare Frontlinien als auf sich verschiebende Loyalitäten setzt. Die besetzung aus chinesischen und japanischen Darstellern spiegelt diese Durchmischung der Kulturen auch außerhalb der Handlung.
Einordnung & Wirkung
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 6,2 bei einer noch überschaubaren Stimmenbasis bewegt sich der Film im mittleren Bereich seines Genres, ohne dass sich daraus eine breite Publikumsresonanz ablesen lässt. Über zwanzig Jahre nach seiner Entstehung steht er als Beispiel für ein historisches Abenteuerkino, das Actionchoreografie mit Fragen von Pflicht, Verrat und Zugehörigkeit verknüpft, ohne dabei auf eine reine Heldengeschichte hinauszulaufen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Jiang Wen als Lieutenant Li
- Kiichi Nakai als Lai Qi
- Wang Xueqi als Master An
- Vicky Zhao Wei als Wen Zhu
- Bagen Hasi als Cao Jin
- Tao Ho als Ma Gun
- Linian Lu als Wu Lao'Er
- Wang Deshun als Old Diehard
- Li Haibin als Zao Zimo
- Yeerjiang Mahepushen als Master An's Servant
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Verfügbarkeit
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