Vivaldi und ich (2025)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Damiano Michieletto |
|---|---|
| Genre | Historie, Drama, Musik |
| Laufzeit | 111 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2025-12-05 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 2.861.049 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (112 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Venedig im 18. Jahrhundert: Cecilia wächst im Ospedale della Pietà auf, einem Heim für verwaiste Mädchen, das seine Schützlinge zu Musikerinnen ausbildet. Ihr Talent an der Violine ist unbestritten, doch bei öffentlichen Auftritten muss sie hinter einer Maske verschwinden – als Person soll sie nicht sichtbar werden, nur als Klang. Ihr vorgezeichneter Weg führt in eine arrangierte Ehe. Mit dem neuen Orchesterleiter Antonio Vivaldi ändert sich etwas: Er sieht in ihr mehr als eine Ausführende und ermutigt sie, eigene Wege zu suchen. Zwischen strengen gesellschaftlichen Regeln und der Musik als möglichem Fluchtpunkt entfaltet sich Cecilias Kampf um ein selbstbestimmtes Leben.
Entstehungsgeschichte
"Vivaldi und ich" entstand 2025 unter der Regie von Damiano Michieletto. In den Hauptrollen sind Tecla Insolia als Cecilia und Michele Riondino als Antonio Vivaldi zu sehen, ergänzt durch Andrea Pennacchi und Fabrizia Sacchi. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Historie, Drama und Musik legt nahe, dass der Film weniger auf äußere Ereignisse setzt als auf die innere Entwicklung seiner Hauptfigur, gerahmt von der venezianischen Institution des Ospedale und ihren strengen Regeln. Die Maske, die Cecilia bei ihren Auftritten tragen muss, steht sinnbildlich für die Spannung zwischen künstlerischer Anerkennung und persönlicher Unsichtbarkeit – ein Motiv, das sich durch die Anlage der Geschichte zieht. Dass Vivaldi als Lehrfigur eingeführt wird, verschiebt den Fokus von reiner Biografie auf das Verhältnis zwischen Mentor und Schülerin, zwischen Institution und Individuum. Die Musik selbst wird so zum Werkzeug einer möglichen Befreiung, nicht nur zum historischen Kolorit.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,1 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überwältigend breit bestätigten Bereich. Seit seinem Erscheinen 2025 ist noch kaum Zeit vergangen, eine Einordnung in ein größeres Rezeptionsbild lässt sich also kaum vornehmen. Innerhalb der Verbindung von historischem Drama und Musikfilm positioniert sich der Titel als Werk, das eine wenig bekannte weibliche Perspektive auf eine musikhistorisch bedeutsame Institution legt, statt sich auf Vivaldi als zentrale Figur zu konzentrieren.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tecla Insolia als Cecilia
- Michele Riondino als Antonio Vivaldi
- Fabrizia Sacchi als Priora
- Andrea Pennacchi als Governatore
- Valentina Bellè als Elisabetta Parolin
- Stefano Accorsi als Sanfermo
- Alessandro Bressanello
- Miko Jarry als Frederick IV of Denmark
- Hildegard De Stefano als Laura
- Paolo Rozzi als Governatore
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.