Viva la libertà (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Roberto Andò |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama |
| Laufzeit | 95 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-02-13 |
| Altersfreigabe | FSK 0 |
| Budget | 5.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 3.768.967 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (215 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Enrico Oliveri führt die wichtigste Oppositionspartei Italiens, doch die Umfragewerte sind schlecht, und im Führungszirkel wird intrigiert. Eines Nachts setzt er sich heimlich nach Paris ab, ohne jemandem Bescheid zu geben. In der Partei herrscht helle Aufregung, niemand weiß, wo der Vorsitzende abgeblieben ist. Sein engster Mitarbeiter fasst schließlich einen gewagten Plan: Enricos Zwillingsbruder Giovanni, ein exzentrischer Philosoph, soll für den Verschwundenen einspringen. Giovanni gefällt die neue Rolle sichtlich, und er beginnt, die politische Bühne auf seine eigene, unkonventionelle Weise zu bespielen – mit Wirkung bis in internationale Begegnungen hinein.
Entstehungsgeschichte
Der Film stammt von Roberto Andò und kam 2013 in die Kinos. Er verbindet Komödie und Drama und ist ohne Altersbeschränkung freigegeben. In der Doppelrolle der Zwillingsbrüder ist Toni Servillo zu sehen, an seiner Seite stehen Valerio Mastandrea als politischer Berater sowie Valeria Bruni Tedeschi und Michela Cescon.
Hinter den Kulissen
Die Konstellation zweier gegensätzlicher Brüder – ein zermürbter Parteichef und ein unangepasster Philosoph – erlaubt es dem Film, politisches Geschehen aus einer verfremdeten Perspektive zu betrachten. Die Mischung aus Komödie und Drama passt zu diesem Grundeinfall: Das Komische entsteht daraus, dass jemand, der außerhalb des Systems steht, plötzlich mitten in ihm agieren muss, während die ernsteren Töne aus der Erschöpfung der Figur Enrico und den Mechanismen des politischen Betriebs erwachsen. Dass eine Doppelrolle im Zentrum steht, verweist zudem auf ein Spiel mit Identität und Maskerade, das über die reine Verwechslungskomödie hinausgeht.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,8 bei einer eher schmalen Stimmenbasis bewegt sich der Film im soliden, aber nicht überragenden Bereich seiner Bewertungen. Seit dem Erscheinungsjahr 2013 sind mittlerweile mehr als zehn Jahre vergangen, was den Blick auf den Film heute eher als abgeschlossenes Werk aus einer bestimmten politischen Stimmungslage erlaubt denn als aktuellen Kommentar. Innerhalb der Kombination aus Komödie und Drama zählt er zu jenen Filmen, die politische Satire mit persönlicher Charakterzeichnung verbinden, ohne sich eindeutig einem der beiden Genres unterzuordnen.
Bilder

Besetzung & Stab
- Toni Servillo als Enrico Oliveri / Giovanni Ernani
- Valerio Mastandrea als Andrea Bottini
- Valeria Bruni Tedeschi als Danielle
- Michela Cescon als Anna
- Anna Bonaiuto als Evelina Pileggi
- Gianrico Tedeschi als Furlan
- Eric Nguyen als Mung
- Andrea Renzi als De Bellis
- Judith Davis als Mara
- Brice Fournier als Bertrand
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Verfügbarkeit
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