Violation (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Madeleine Sims-Fewer |
|---|---|
| Genre | Horror, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-09-14 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 5,4 (138 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Miriam steht kurz vor der Scheidung von ihrem Mann und reist zu ihrer jüngeren Schwester, die sie lange nicht gesehen hat. Was als Wiedersehen gedacht ist, kippt: Miriam fühlt sich von ihrer Schwester und deren Partner verraten. Aus dieser Verletzung entsteht ein Wunsch nach Vergeltung, der die Beziehungen zwischen den Figuren zunehmend belastet. Wie weit Miriam dabei geht, hält die Geschichte zurück.
Entstehungsgeschichte
„Violation“ entstand 2020 unter der Regie von Madeleine Sims-Fewer, die auch selbst als Miriam vor der Kamera steht. An ihrer Seite sind Anna Maguire, Jesse LaVercombe und Obi Abili zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben und verbindet Horror- mit Dramaelementen.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Horror und Drama deutet an, dass es hier weniger um klassische Schreckmomente geht als um eine psychologisch grundierte Auseinandersetzung mit Verrat, Kränkung und Rache innerhalb einer Familie. Dass Sims-Fewer Regie führt und zugleich die zentrale Figur spielt, spricht für eine sehr persönliche Herangehensweise an den Stoff, bei der die emotionale Perspektive von Miriam im Mittelpunkt steht. Die Konstellation aus Schwestern und deren Partnern legt nahe, dass Nähe und Misstrauen eng beieinanderliegen und die Geschichte aus dem Zusammenbruch von Vertrauen ihre Spannung zieht statt aus äußeren Bedrohungen. Die Rachehandlung, die Miriam ins Auge fasst, verortet den Film in einem Spannungsfeld zwischen zwischenmenschlichem Drama und den härteren Mitteln des Horrorgenres.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 5,4 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich „Violation“ im mittleren Bereich der Publikumsresonanz, ohne dass sich daraus ein klares Meinungsbild ableiten lässt. Seit dem Erscheinungsjahr 2020 sind mehr als fünf Jahre vergangen, in denen sich das Bild eines Films oft noch verschiebt, wenn mehr Zuschauer ihn sehen. Innerhalb der Schnittmenge von Horror und Drama reiht sich der Film in eine Reihe von Werken ein, die familiäre Konflikte mit den Mitteln des Genrekinos zuspitzen, statt sie rein realistisch zu erzählen.
Bilder





Besetzung & Stab
- Madeleine Sims-Fewer als Miriam
- Anna Maguire als Greta
- Jesse LaVercombe als Dylan
- Obi Abili als Caleb
- Jasmin Geljo als Ivan
- Cynthia Ashperger als Jelena
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Verfügbarkeit
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