Vidocq (2001)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Pitof |
|---|---|
| Genre | Fantasy, Action, Thriller, Krimi, Science Fiction, Mystery |
| Laufzeit | 98 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2001-09-18 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 13.240.767 $ |
| TMDB-Bewertung | 6 (596 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Paris im Jahr 1830: In den Straßen breiten sich politische Unruhen aus, das Volk bereitet Aufstände vor. Zugleich geht in den Armenvierteln das Grauen um. Ein Verbrecher, den man nur „Der Alchimist“ nennt, entführt junge Frauen, die danach spurlos verschwinden. Frankreichs bester Detektiv, Vidocq, soll die Serie aufklären. In einer Glasbläserei kommt es zur Konfrontation mit dem Gesuchten, der eine verspiegelte Maske trägt. Vidocq unterliegt im Kampf; an der Kante eines Feuerschachts hängend, verlangt er, das Gesicht des Alchimisten zu sehen. Dann stürzt er in den Schacht, und die Presse meldet seinen Tod.
Entstehungsgeschichte
Der Film erschien 2001 unter der Regie von Pitof. Gérard Depardieu spielt den Detektiv, Guillaume Canet, Inés Sastre und André Dussollier vervollständigen das Ensemble. Erst ab sechzehn Jahren ist die Produktion freigegeben.
Hinter den Kulissen
Gleich sechs Genres kommen zusammen — Fantasy, Action, Thriller, Krimi, Science-Fiction und Mystery —, und diese Häufung ist selbst eine Aussage. Ein Ermittlerstoff im Paris des Jahres 1830 wäre für sich genommen ein Krimi; die Fantasy- und Science-Fiction-Anteile zeigen an, dass die Aufklärung des Falls nicht in rationalen Bahnen bleibt. Die verspiegelte Maske ist dafür das treffende Bild: Wer den Täter ansieht, sieht sich selbst. Auffällig ist auch die Bauform der Geschichte, die mit dem Tod ihres Ermittlers einsetzt — das Rätsel steht damit von Beginn an über der Erzählung, nicht erst an ihrem Ende.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,0 von 10 liegt genau in der Mitte und deutet auf ein geteiltes Publikum hin; die Stimmenzahl bleibt dreistellig, das Bild also vorläufig. 25 Jahre nach dem Erscheinen fällt der Film vor allem durch seine Mischung auf: ein historischer Kriminalfall, der ins Fantastische kippt und dabei Genregrenzen überschreitet, statt sich für eine Seite zu entscheiden. Solche Werke finden selten ein einhelliges Urteil, weil sie von jedem angesprochenen Publikum etwas anderes verlangen. Die Freigabe ab sechzehn Jahren macht dabei deutlich, dass die Schilderung der Verbrechen nicht abgemildert wird, auch wenn der Rahmen ins Fantastische reicht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gérard Depardieu als Vidocq
- Guillaume Canet als Etienne Boisset
- Inés Sastre als Preah
- André Dussollier als Lautrennes
- Édith Scob als Sylvia
- Moussa Maaskri als Nimier
- Jean-Pierre Gos als Tauzet
- Isabelle Renauld als Marine Lafitte
- Jean-Pol Dubois als Belmont
- André Penvern als Veraldi
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