Verlangen (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Нигина Сайфуллаева |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 82 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-10-31 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (335 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Lena ist 30 Jahre alt und als Gynäkologin beruflich ausgesprochen erfolgreich. Ihre Patientinnen mögen sie, im Kollegium ist sie hoch angesehen. Privat dagegen sieht es anders aus. Die Beziehung zu ihrem Mann Sergej verläuft zwar harmonisch, doch Leidenschaft und Sex spielen darin seit Langem keine Rolle mehr.
Lena beginnt zu vermuten, dass Sergej sie mit einer anderen Frau betrügt. Ihre Eifersucht zeigt sie ihm jedoch nicht. Stattdessen lässt sie sich selbst auf eine Reihe von Affären ein. Diese Begegnungen eröffnen ihr eine unerwartete Welt voller Leidenschaft und ungezügelter Gefühle. Doch das Doppelleben fordert seinen Preis, und schon bald droht Lena die Kontrolle darüber zu entgleiten.
Entstehungsgeschichte
Regie führte Нигина Сайфуллаева, das Drama erschien 2019. Vor der Kamera stehen Александр Паль, Евгения Громова, Алексей Агранович und Марина Васильева. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz beim Drama und konzentriert sich damit auf das Innenleben seiner Hauptfigur. Die Geschichte stellt einen Widerspruch ins Zentrum, der sie trägt: Eine Frau, die beruflich alles unter Kontrolle hat, verliert im Privaten zunehmend den Halt.
Auffällig ist die Art, wie der Stoff mit dem Thema Untreue umgeht. Nicht der Betrug selbst steht am Anfang, sondern ein bloßer Verdacht, auf den Lena nicht mit einer Aussprache reagiert, sondern mit eigenen Affären. Diese Verschiebung macht die Figur zur Handelnden statt zur Betrogenen und wirft Fragen nach Nähe, Verlangen und Ehrlichkeit in einer Beziehung auf, die äußerlich intakt wirkt. Dass die Hauptfigur als Gynäkologin arbeitet, verleiht dem Thema Körper und Sexualität zusätzlich eine berufliche Ebene. Das Doppelleben, das zu entgleiten droht, deutet auf eine zunehmende Zuspitzung hin, ohne dass die Geschichte ihren Ausgang vorwegnimmt.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,6 von 10 Punkten zeigt eine überwiegend positive Aufnahme. Mit einigen hundert Stimmen ist die Basis überschaubar, aber aussagekräftig genug für eine klare Tendenz.
Seit dem Erscheinen sind 7 Jahre vergangen. Im Feld der Beziehungsdramen gehört der Film zu jenen, die weibliches Begehren offen und aus der Perspektive der Frau erzählen. Wer psychologisch angelegte Geschichten über Ehe, Eifersucht und Selbstbestimmung schätzt, findet hier einen ernsthaften Beitrag zu diesem Thema.
Bilder








Besetzung & Stab
- Aleksandr Pal als Sergey
- Evgeniya Gromova als Lena
- Alexey Agranovich als Ivan
- Marina Vasilyeva als Katya
- Anna Kotova als Nikiforova
- Pavel Vorozhtsov als Vadim
- Vasily Rikhter als Dima
- Anastasiya Denisova als Polina
- Kirill Kaganovich als Policeman
- Mikhail Troynik als Policeman
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