Verdacht (1941)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Alfred Hitchcock |
|---|---|
| Genre | Mystery, Liebesfilm, Thriller |
| Laufzeit | 99 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1941-11-14 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 1.103.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.500.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (922 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Johnny Aysgarth ist ein attraktiver Spieler und Playboy, der sich unter anderem dadurch über Wasser hält, dass er ständig seine Freunde anpumpt. Beim Versuch, mit einem Ticket dritter Klasse in der ersten Zugklasse zu reisen, lernt er die schüchterne Lina McLaidlaw kennen — eine künftige Millionenerbin.
Sie verliebt sich in ihn und heiratet ihn schließlich gegen den ausdrücklichen Willen ihrer Eltern. Während der Hochzeitsreise beginnt Lina, den wahren Charakter ihres Mannes zu erkennen — Stück für Stück, an Kleinigkeiten, die sich nicht mehr wegerklären lassen. Als Johnnys Freund und Geschäftspartner Beaky auf mysteriöse Weise ermordet wird, fasst sie einen bösen Verdacht.
Entstehungsgeschichte
Alfred Hitchcock hat den Film inszeniert, der 1941 herauskam und im Englischen „Suspicion“ heißt. Cary Grant und Joan Fontaine bilden das Paar im Zentrum, Cedric Hardwicke und Nigel Bruce spielen ebenfalls mit. Die Freigabe liegt bei 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film verbindet Mystery, Liebesfilm und Thriller, und diese Kombination ist seine eigentliche Konstruktion. Die Liebesgeschichte ist keine Rahmenhandlung, sondern das Material, aus dem die Bedrohung gemacht wird: Je näher sich die beiden kommen, desto mehr weiß Lina — und desto gefährlicher wird ihr Wissen.
Bemerkenswert ist, dass die Erzählung an die Wahrnehmung der Ehefrau gebunden bleibt. Was sie über ihren Mann zu erkennen glaubt, ist zugleich alles, was das Publikum hat. Damit steht nicht die Aufklärung eines Verbrechens im Vordergrund, sondern die Frage, ob ein Verdacht berechtigt ist. Schon der Auftakt mit dem falschen Fahrschein setzt das Thema: ein Mann, der sich Zugang verschafft, der ihm nicht zusteht.
Einordnung & Wirkung
Die Durchschnittsbewertung von 7,1 von 10 beruht auf einigen hundert abgegebenen Stimmen und fällt damit klar zustimmend aus. Fünfundachtzig Jahre nach dem Erscheinen liegt der Film weit genug zurück, dass seine Erzählweise historisch wirkt; als Muster für den Verdachtsthriller, der ganz im Ehealltag spielt, ist er dennoch unmittelbar lesbar.
Bilder








Besetzung & Stab
- Cary Grant als John D. 'Johnnie' Aysgarth
- Joan Fontaine als Lina McLaidlaw Aysgarth
- Cedric Hardwicke als General McLaidlaw
- Nigel Bruce als Gordon Cochrane 'Beaky' Thwaite
- May Whitty als Mrs. McLaidlaw
- Isabel Jeans als Mrs. Newsham
- Heather Angel als Ethel the Maid
- Auriol Lee als Isobel Sedbusk
- Reginald Sheffield als Reggie Wetherby
- Leo G. Carroll als Captain George Melbeck
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Verfügbarkeit
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