Joan Fontaine
Werdegang
Joan Fontaine wurde am 22. Oktober 1917 in Tokio geboren und starb am 15. Dezember 2013 in Carmel-by-the-Sea, Kalifornien. Eigentlich hieß sie Joan de Beauvoir de Havilland und war die Schwester von Olivia de Havilland. Als britische Schauspielerin mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft wurde sie vor allem durch zwei Rollen unter der Regie von Alfred Hitchcock bekannt: in „Rebecca" und in „Verdacht". Für ihre Darstellung in Letzterem erhielt sie bei der Oscarverleihung 1942 den Oscar als beste Hauptdarstellerin.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind sieben Titel mit Joan Fontaine als Schauspielerin verzeichnet, ausschließlich Kinofilme, keine Serien. Sie decken den Zeitraum von 1940 bis 1956 ab, also 16 Jahre, beginnend 23 Jahre nach ihrer Geburt und endend 39 Jahre danach. Darunter finden sich „Rebecca", „Verdacht", „Die Waise von Lowood", „Brief einer Unbekannten", „Ivanhoe - Der schwarze Ritter", „Der Mann mit zwei Frauen" und „Jenseits allen Zweifels". Genremäßig überwiegen Mystery, Liebesfilm, Thriller und Drama, ergänzt durch Abenteuer, Historie und Krimi – eine Mischung, die auf eine Karriere in atmosphärisch dichten, oft von Spannung und emotionaler Verstrickung geprägten Stoffen hindeutet.
Einordnung
Die sieben Titel sind bei uns mit Werten zwischen 6,4 und 7,9 von 10 bewertet, im Schnitt 7,1 von 10. Die beiden höchsten Bewertungen entfallen mit 7,9 und 7,8 auf die frühesten Werke im Katalog, „Rebecca" und „Verdacht" aus den Jahren 1940 und 1941, während die späteren Titel bis 1956 durchweg im mittleren Bereich zwischen 6,4 und 7,1 liegen. Über die 16 Jahre hinweg zeigt sich damit ein insgesamt gleichmäßig positives, aber nach vorne hin abflachendes Bewertungsbild.