Vera Drake (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mike Leigh |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-10-22 |
| Budget | 11.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 13.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,2 (426 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
London im Jahr 1950. Vera Drake lebt mit ihrem Mann Stan und den erwachsenen Kindern Sid und Ethel in bescheidenen Verhältnissen. Reich ist die Familie nicht, aber glücklich und eng miteinander verbunden. Vera putzt in verschiedenen Haushalten, Stan arbeitet als Mechaniker in der Werkstatt seines Bruders, Sid ist Schneider, Ethel arbeitet in einer Fabrik für Glühbirnen.
Doch die gutherzige Vera hat ein Geheimnis, das sie mit niemandem aus ihrem nächsten Umfeld teilt. Ohne dafür Geld zu nehmen, hilft sie jungen Frauen, ungewollte Schwangerschaften zu beenden. Als eines dieser Mädchen nach einem Abbruch erkrankt und ins Krankenhaus kommt, nimmt die Polizei Ermittlungen auf. Die Spur führt zu Vera, und damit beginnt ihre Welt einzustürzen.
Entstehungsgeschichte
Mike Leigh inszenierte das Drama, das 2004 erschien. Vor der Kamera stehen Imelda Staunton, Phil Davis, Sally Hawkins und Daniel Mays. Die Geschichte selbst kreist um eine Familie aus vier Menschen, deren Zusammenhalt das Fundament der Erzählung bildet, und um eine Frau, die hinter diesem Zusammenhalt ein zweites Leben führt.
Hinter den Kulissen
Der Film bleibt ganz beim Drama und verzichtet auf jede Genremischung. Das passt zu einem Stoff, der von Alltag, Verantwortung und gesellschaftlichen Grenzen erzählt. Die Geschichte ist in einer genau bestimmten Zeit und Umgebung angesiedelt: einer Londoner Arbeiterfamilie im Jahr 1950, deren Berufe sorgfältig benannt sind.
Gerade diese Nähe zum Gewöhnlichen trägt die Erzählung. Vera erscheint nicht als Außenseiterin, sondern als fürsorgliche Frau in einem stabilen Zuhause. Ihr heimliches Handeln entsteht aus Hilfsbereitschaft, nicht aus Gewinnstreben. Damit verschiebt der Film den Blick von der Tat auf die Person und auf die Frage, wie eine Gesellschaft mit Frauen umgeht, die in einer Notlage Hilfe suchen. Der Konflikt entsteht nicht in einer spektakulären Handlung, sondern in dem Moment, in dem das Private öffentlich wird und eine Familie mit etwas konfrontiert wird, von dem sie nichts wusste.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,2 von 10 spricht für eine deutlich positive Aufnahme. Die Stimmen bewegen sich im mittleren dreistelligen Bereich und bilden eine überschaubare Grundlage.
Das Erscheinen liegt 22 Jahre zurück. Im Drama über soziale Wirklichkeit steht der Film für eine ruhige, genaue Erzählweise, die ein heikles Thema ernst nimmt, ohne es zu vereinfachen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Imelda Staunton als Vera Drake
- Phil Davis als Stan
- Sally Hawkins als Susan Wells
- Daniel Mays als Sid
- Eddie Marsan als Reg
- Alex Kelly als Ethel
- Ruth Sheen als Lily
- Adrian Scarborough als Frank
- Heather Craney als Joyce
- Lesley Manville als Mrs. Wells
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Verfügbarkeit
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