Venom: Let There Be Carnage (2021)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Andy Serkis |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Abenteuer |
| Laufzeit | 97 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2021-09-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 110.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 506.863.592 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (11.424 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eddie Brock und das Symbiont leben seit über einem Jahr in einer WG, die vor allem aus Streit besteht: Venom will Menschen fressen, Eddie erlaubt Hühner und Schokolade und weigert sich, ihn nach draußen zu lassen. Der Serienmörder Cletus Kasady lädt Eddie zu einem Interview in die Todeszelle ein, weil er ihn als Chronisten haben will.
Bei einem letzten Besuch beißt Kasady ihn und nimmt dabei etwas von Venom auf. Daraus entsteht Carnage — ein zweites, aggressiveres Symbiont, das mit seinem Wirt einer Meinung ist. Der Film ist im Kern eine Beziehungskomödie über ein Paar, das sich trennt und wieder zusammenfindet, unterbrochen von zwei Kämpfen.
Entstehungsgeschichte
Nach dem unerwarteten Erfolg des ersten Teils setzte Sony schnell eine Fortsetzung an. Andy Serkis übernahm die Regie — er hatte zuvor bereits zwei Filme inszeniert und war durch seine Performance-Capture-Arbeit mit der Technik vertraut, die für die Figur nötig ist.
Kelly Marcel schrieb das Drehbuch nach einer Handlungsskizze von Tom Hardy, der zusätzlich als Produzent beteiligt war. Der Ton wurde gegenüber dem Vorgänger noch stärker in Richtung Komödie verschoben; die Laufzeit von rund siebenundneunzig Minuten macht ihn zu einem der kürzesten Comicfilme dieser Größenordnung.
Hinter den Kulissen
Hardy sprach erneut beide Figuren und spielte die Auseinandersetzungen zwischen ihnen allein. Für Carnage entwickelte das Effektteam eine Struktur aus Ranken und Fäden, die sich anders verhält als Venoms geschlossene Masse — die Figur zerfällt und formt sich fortlaufend neu.
Woody Harrelson trug eine Perücke, die im ersten Teil in einer Nachspannszene bereits zu sehen war und für den Hauptfilm überarbeitet wurde. Die Kirchensequenz am Ende entstand als gebaute Kulisse, die im Verlauf der Aufnahme tatsächlich zerlegt wurde. Die Nachspannszene, die Venom kurz in das Marvel-Filmuniversum versetzt, wurde separat und unter Geheimhaltung gedreht.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 506 Millionen Dollar ein — deutlich weniger als der Vorgänger, unter Pandemiebedingungen aber ein Erfolg. Sein Start galt als eines der ersten Signale, dass das amerikanische Kinogeschäft zurückkehrte.
Die Kritik war überwiegend ablehnend und wiederholte die Einwände des ersten Teils. Bemerkenswert bleibt die Ehrlichkeit des Films gegenüber seiner eigenen Anlage: Er verzichtet auf jeden Anspruch, ernst genommen zu werden, und erzählt offen eine Beziehungskomödie. Die Reihe wurde 2024 mit einem dritten Teil abgeschlossen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tom Hardy als Eddie Brock / Venom
- Woody Harrelson als Cletus Kasady / Carnage
- Michelle Williams als Anne Weying
- Naomie Harris als Frances Louise Barrison / Shriek
- Reid Scott als Dr. Dan Lewis
- Stephen Graham als Detective Mulligan
- Peggy Lu als Mrs. Chen
- Sian Webber als Dr. Pazzo
- Michelle Greenidge als Mugging Victim
- Rob Bowen als Beaten Mugger
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Verfügbarkeit
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