Velvet Goldmine (1998)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Todd Haynes |
|---|---|
| Genre | Drama, Musik |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1998-08-28 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 4.300.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (549 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
1971 erobert der Glam Rock die britische Musikszene und löst eine Umwälzung aus, die über die Musik hinausreicht und die Sitten der Gesellschaft erfasst. Die Symbolfigur der Bewegung ist Brian Slade, ein Rockstar, in dessen Gefolge Mädchen wie Jungen die Nägel lackieren, Lippenstift tragen und ihre Sexualität ausloten.
Dem Ruhm, den er ausgelöst hat, ist Brian nicht gewachsen. Er täuscht seinen eigenen Tod vor, doch die Inszenierung fliegt kurz darauf auf. Jahre später beginnt ein englischer Journalist, dem Verschwinden des Stars nachzugehen. Was er dabei über Brian Slade und über jene Zeit herausfindet, ist der eigentliche Gegenstand der Geschichte.
Entstehungsgeschichte
Todd Haynes hat den Film inszeniert, er stammt aus dem Jahr 1998. Jonathan Rhys Meyers verkörpert Brian Slade, Christian Bale den Journalisten; außerdem gehören Ewan McGregor und Toni Collette zur Besetzung. Freigegeben ist der Film ab zwölf Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Musik sind die beiden Genres, und die Musik ist hier nicht Beiwerk, sondern Auslöser. Der Glam Rock erscheint als Bewegung, die mit Geschlechterrollen und Sexualität spielt und damit gesellschaftliche Konventionen angreift. Der Star steht im Zentrum, aber die Erzählung nähert sich ihm aus der Distanz: über einen Journalisten, der Jahre nach den Ereignissen recherchiert.
Diese Anlage, eine Recherche, die ein verschwundenes Idol rekonstruiert, verschiebt die Frage von „Was ist geschehen“ zu „Was hat es bedeutet“. Der vorgetäuschte Tod wirkt wie ein Sinnbild für die Verwandlungslust der Bewegung, die Brian Slade verkörpert: Wer sich ständig neu erfindet, kann auch sein eigenes Ende erfinden.
Einordnung & Wirkung
Die Bewertung von 6,9 von 10 liegt im oberen Mittelfeld, bei einigen hundert Stimmen als Grundlage. 28 Jahre nach dem Erscheinen bleibt der Titel ein Musikdrama, das eine bestimmte Szene nicht nur als Kulisse nutzt, sondern deren Haltung zum Thema macht. Innerhalb des Genres gehört er zu den Filmen, die einen einzelnen Star ins Zentrum stellen, um über eine ganze Bewegung und ihre Wirkung auf die Gesellschaft zu sprechen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ewan McGregor als Curt Wild
- Jonathan Rhys Meyers als Brian Slade
- Toni Collette als Mandy Slade
- Christian Bale als Arthur Stuart
- Suzy Eddie Izzard als Jerry Devine
- Emily Woof als Shannon
- Michael Feast als Cecil
- Janet McTeer als Female Narrator (voice)
- Mairead McKinley als Wilde Housemaid
- Luke Morgan Oliver als Oscar Wilde (8)
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Verfügbarkeit
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