Todd Haynes
Werdegang
Todd Haynes, geboren am 2. Januar 1961, ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent. Sein Schaffen erstreckt sich über vier Jahrzehnte und kreist wiederholt um bestimmte Themen: die Persönlichkeiten bekannter Musiker, dysfunktionale und dystopische Gesellschaften sowie das Verschwimmen von Geschlechterrollen.
Filmografie bei uns
Im Katalog sind neun Titel von Todd Haynes als Regisseur verzeichnet, ausschließlich Spielfilme, keine Serien. Die Spanne reicht von „Safe" (1995) bis „May December" (2023), also 28 Jahre Schaffenszeit, die bis 34 Jahre nach seiner Geburt beginnt und sich bis in sein 62. Lebensjahr zieht. Die Genres sind breit gestreut und umfassen Liebesfilm, Drama, Thriller, Musik und Dokumentarfilm. Zu den Titeln zählen neben „Safe" und „May December" auch „Carol" (2015), „Vergiftete Wahrheit" (2019), „Dem Himmel so fern" (2002), „Velvet Goldmine" (1998), „The Velvet Underground" (2021), „I'm Not There" (2007) und „Wonderstruck" (2017). Die musikbezogenen Titel wie „Velvet Goldmine", „I'm Not There" und „The Velvet Underground" passen zu dem im Werdegang genannten Interesse an Musikerpersönlichkeiten, während Filme wie „Safe" gesellschaftliche Themen aufgreifen.
Einordnung
Die neun Titel bewegen sich in unseren Bewertungen zwischen 6,1 und 7,5 von 10, bei einem Durchschnitt von 6,9 von 10. Die Werte liegen damit insgesamt in einem gehobenen, aber nicht durchgängig gleichmäßigen Bereich, ohne größere Ausreißer nach unten oder oben. Zwischen dem ältesten Titel „Safe" von 1995 und dem jüngsten „May December" von 2023 liegen 28 Jahre, was eine kontinuierliche, über lange Zeit fortgesetzte Regiearbeit innerhalb unseres Bestands zeigt.