Vanity Fair - Jahrmarkt der Eitelkeiten (2004)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Mira Nair |
|---|---|
| Genre | Drama, Liebesfilm |
| Laufzeit | 141 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2004-09-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 23.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 16.123.851 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,8 (365 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Becky ist eine Waise, die davon träumt, zur feinen Londoner Gesellschaft zu gehören. Nachdem sie als Gouvernante auf einem Landgut gearbeitet hat, lädt Matilda, eine Tante der Familie, der sie dient, sie ein, in der Stadt zu leben. An der Seite einer Freundin, die in wohlhabende Verhältnisse hineingeboren wurde, versucht Becky um jeden Preis, in den höheren Kreisen Fuß zu fassen.
Sie beginnt eine Beziehung mit einem Mitglied aus Matildas Familie und heiratet ihn heimlich. Als Matilda davon erfährt, setzt sie das junge Paar vor die Tür. Die schwangere Becky zieht zu ihrer Freundin, während die Ehemänner der beiden in den Krieg ziehen. Auch nach der Rückkehr ihres Mannes bleibt die Lage für alle schwierig. Da lernt Becky einen Gönner kennen, der ihren größten Traum erfüllen könnte, doch der Preis dafür könnte sehr hoch sein.
Entstehungsgeschichte
Mira Nair führte Regie bei diesem Film aus dem Jahr 2004. Reese Witherspoon übernimmt die Rolle der Becky, daneben spielen Eileen Atkins, Jim Broadbent und Gabriel Byrne. Die Besetzung verbindet die Hauptdarstellerin mit erfahrenen Kräften, die das Umfeld aus Familie, Gesellschaft und Förderern tragen.
Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Drama und Liebesfilm bilden das Genregerüst. Im Mittelpunkt steht eine Aufsteigerin, deren Ehrgeiz die Handlung antreibt. Die Liebe ist in dieser Geschichte nie nur Gefühl, sondern immer auch Mittel zum gesellschaftlichen Vorankommen, und genau darin liegt ihr dramatischer Kern.
Der deutsche Titelzusatz „Jahrmarkt der Eitelkeiten“ benennt das Thema unmissverständlich: Die feine Gesellschaft erscheint als Markt, auf dem Herkunft, Geld und Ansehen gehandelt werden. Becky tritt als Außenseiterin in dieses Spiel ein, und jeder ihrer Schritte nach oben verlangt einen Einsatz. Der Krieg, der die Männer fortführt, verschiebt die Verhältnisse zusätzlich und verlängert die Geschichte über mehrere Lebensphasen.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,8 von 10 Punkten bleibt die Bewertung verhalten. Einige hundert Stimmen bilden die Grundlage, eine schmale Basis, die auf ein geteiltes Urteil schließen lässt.
Zweiundzwanzig Jahre nach dem Erscheinen reiht sich der Titel in die Gesellschaftsdramen ein, die vom Streben nach Rang und Anerkennung erzählen und dabei eine Heldin in den Mittelpunkt stellen, die ihre Chancen selbst ergreift.
Bilder








Besetzung & Stab
- Reese Witherspoon als Becky Sharp
- Eileen Atkins als Miss Matilda Crawley
- Jim Broadbent als Mr. Osborne
- Gabriel Byrne als The Marquess of Steyne
- Romola Garai als Amelia Sedley
- Bob Hoskins als Sir Pitt Crawley
- Rhys Ifans als William Dobbin
- Geraldine McEwan als Lady Southdown
- James Purefoy als Rawdon Crawley
- Jonathan Rhys Meyers als George Osborne
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Verfügbarkeit
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