Valerian - Die Stadt der tausend Planeten (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Luc Besson |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Science Fiction, Action |
| Laufzeit | 138 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-07-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 177.200.000 $ |
| Einspielergebnis | 225.973.340 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (8.218 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im 28. Jahrhundert ist aus der Internationalen Raumstation über Jahrhunderte Alpha geworden — eine Stadt im All, in der über dreitausend Arten leben, arbeiten und handeln. Sie ist so groß, dass sie die Erdumlaufbahn verlassen musste.
Die Agenten Valerian und Laureline werden dorthin geschickt, weil im Zentrum der Station eine Zone entstanden ist, aus der niemand zurückkehrt und die sich ausbreitet. Was sie finden, betrifft einen Planeten, den es offiziell nie gegeben hat.
Entstehungsgeschichte
Grundlage ist die französische Comicreihe "Valerian und Veronique" von Pierre Christin und Jean-Claude Mézières, die ab 1967 erschien und die Bildsprache der Science-Fiction nachhaltig geprägt hat — Mézières arbeitete später an "Das fünfte Element" mit, und die Ähnlichkeiten einzelner Entwürfe zu "Star Wars" sind vielfach beschrieben worden.
Luc Besson verehrte die Reihe seit seiner Kindheit und hielt eine Verfilmung lange für technisch unmöglich. Erst "Avatar" überzeugte ihn 2009 davon, dass sich alles darstellen lasse.
Hinter den Kulissen
Die Dreharbeiten begannen am 5. Januar 2016 auf sieben Bühnen der Cité du Cinéma in Saint-Denis bei Paris, dem von Besson selbst errichteten Studiogelände.
Der Film enthält 2.734 digital bearbeitete Einstellungen. Mit einem Budget von rund 197 Millionen Euro ist er der teuerste europäische und zugleich der teuerste unabhängig finanzierte Film überhaupt — Besson brachte das Geld über Vorverkäufe und ohne amerikanisches Studio auf.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 226 Millionen Dollar ein und hätte etwa 400 Millionen gebraucht, um die Kosten zu decken. Die Besprechungen lagen bei rund achtundvierzig Prozent Zustimmung: Anerkennung für den Einfallsreichtum der Welt, Ablehnung für die Besetzung der Hauptrollen und die Handlung.
Die Folgen trafen den Produzenten unmittelbar. Der Aktienkurs von EuropaCorp brach nach dem Startwochenende ein, und das Unternehmen erholte sich davon nicht mehr; wenige Jahre später folgte die Insolvenz. Als gescheiterter Großversuch bleibt der Film dennoch bemerkenswert — er ist der ernsthafteste Anlauf, europäische Science-Fiction-Comics ohne Hollywood zu verfilmen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Dane DeHaan als Valerian
- Cara Delevingne als Laureline
- Clive Owen als Commander Arün Filitt
- Rihanna als Bubble
- Ethan Hawke als Jolly the Pimp
- Herbie Hancock als Defence Minister
- Kris Wu als Sergeant Neza
- Rutger Hauer als President of the World State Federation
- John Goodman als Igon Siruss (voice)
- Elizabeth Debicki als Emperor Haban-Limaï (voice)
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Verfügbarkeit
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