Upstream Color (2013)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Shane Carruth |
|---|---|
| Genre | Drama, Science Fiction |
| Laufzeit | 96 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2013-04-05 |
| Budget | 100.000 $ |
| Einspielergebnis | 444.098 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (832 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Eine junge Frau namens Kris, gespielt von Amy Seimetz, erleidet Fürchterliches. Ein Mann hält sie fest und zwingt sie, Würmer zu essen, die er zuvor gezüchtet hat. Die Einnahme versetzt sie in einen halluzinogenen Zustand: Sie wird willenlos und verliert jeden Bezug zur Realität. Der Gärtner verschwindet aus der Szene, und ein Schweinezüchter tritt auf, der an ihr experimentiert und merkwürdige operative Übertragungen zwischen ihr und einem Schwein vornimmt. Durch Zufall begegnet Kris später Jeff, dargestellt von Shane Carruth, der offenbar dasselbe durchgemacht hat. Die beiden versuchen einander zu helfen, doch das Erlebte lässt sich nicht abschütteln. Also machen sie sich auf die Suche nach dem Urheber ihres Unglücks.
Entstehungsgeschichte
Shane Carruth führte bei diesem 2013 erschienenen Film Regie und steht zugleich in der Besetzung, gemeinsam mit Amy Seimetz, Andrew Sensenig und Thiago Martins. Der Film verbindet zwei Genres, Drama und Science Fiction.
Hinter den Kulissen
Die Zuordnung zu Drama und Science Fiction beschreibt eine Anlage, in der das Fantastische nie erklärt, sondern nur in seinen Wirkungen gezeigt wird. Der Wurm, das Schwein und der Eingriff bilden eine Kette, deren Regeln die Figuren selbst nicht kennen; erzählt wird deshalb aus der Lage von Menschen, denen ein Teil ihrer eigenen Geschichte fehlt. Dass zwei Betroffene einander finden, macht aus dem Einzelfall ein Muster und liefert zugleich das einzige Mittel der Aufklärung, das ihnen bleibt. Dass Regie und eine der beiden Hauptrollen in einer Person zusammenfallen, deutet auf eine eng geführte Arbeitsweise hin.
Einordnung & Wirkung
6,3 von 10 aus einigen hundert Stimmen ergeben einen Wert über der Mitte, bei kleiner Beteiligung und einem Stoff, der sich einer eindeutigen Bewertung entzieht. 13 Jahre nach dem Erscheinen steht der Film für jene Science Fiction, die auf Erklärung verzichtet und ihre Wirkung aus Auslassung und Montage bezieht. Die vergleichsweise geringe Stimmenzahl passt zu einem Werk, das kein breites Publikum sucht, sondern seine Zuschauer zur Mitarbeit auffordert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Amy Seimetz als Kris
- Shane Carruth als Jeff
- Andrew Sensenig als The Sampler
- Thiago Martins als Thief
- Carolyn King als Wife
- Mollie Milligan als Maggie
- Myles McGee als Monty
- Ashton Miramontes als Lucas
- Andreon Watson als Peter
- Frank Mosley als Husband
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Verfügbarkeit
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