Unser Boß ist eine Dame (1966)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dino Risi |
|---|---|
| Genre | Komödie, Krimi |
| Laufzeit | 104 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1966-11-25 |
| TMDB-Bewertung | 7,4 (194 Stimmen) |
Worum es geht
Als Nonne getarnt landet die amerikanische Gangsterchefin Maggie in Neapel, im Gepäck moderneste Einbruchswerkzeuge, die sie mühelos am Zoll vorbeischmuggelt. Ihr Ziel ist der wertvolle Kirchenschatz des Heiligen Gennaro, des Schutzpatrons der Stadt. Für den Coup sucht sie sich einen ortskundigen Partner und wendet sich an den Mafia-Paten Don Vincenzo, der seinen Lebensabend jedoch lieber komfortabel im Gefängnis verbringt. Er verweist sie an Dudu, einen stadtbekannten Ganoven, der sich bei näherem Kennenlernen als selbstbewusster Gigolo entpuppt. Wie aus dieser Konstellation ein Plan gegen den Kirchenschatz wird, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Die Komödie entstand 1966 unter der Regie von Dino Risi. In den Hauptrollen sind Nino Manfredi, Senta Berger, Mario Adorf und Harry Guardino zu sehen. Weitere Produktionsangaben liegen nicht vor.
Hinter den Kulissen
Die Kombination aus Komödie und Krimi zeigt sich schon in der Ausgangssituation: eine als Nonne verkleidete Gangsterchefin, ein Pate, der das Gefängnis dem Ruhestand vorzieht, und ein Ganove, der sich als Gigolo entpuppt, statt als Verbrecher zu agieren. Das Setting in Neapel mit seinem berühmten Kirchenschatz liefert den Rahmen für eine Geschichte, die auf Verwechslungen, Rollenspiele und die Reibung zwischen amerikanischer Zielstrebigkeit und italienischer Lebensart setzt. Die internationale Besetzung mit Senta Berger und Harry Guardino neben den italienischen Darstellern Nino Manfredi und Mario Adorf spiegelt diesen Kulturzusammenprall auch auf Ebene der Figuren wider, ohne dass die Handlung ihn ernsthaft zuspitzt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 7,4 bei einer noch überschaubaren Stimmenzahl bewegt sich der Film in einem positiven, aber statistisch schmalen Bereich. Seit der Entstehung 1966 sind fast sechs Jahrzehnte vergangen, was ihn in eine Zeit einordnet, in der italienische Gaunerkomödien mit internationaler Besetzung ein gängiges Format waren. Innerhalb der Verbindung von Komödie und Krimi steht er damit für eine leichte, auf Situationskomik ausgelegte Spielart des Genres, ohne dass sich daraus weitergehende Aussagen über seine Stellung treffen lassen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Nino Manfredi als Dudù
- Senta Berger als Maggie
- Mario Adorf als Sciascillo
- Harry Guardino als Jack
- Totò als Don Vincenzo
- Pinuccio Ardia als Il 'Barone'
- Vittoria Crispo als Mamma Assunta
- Ralf Wolter als Frank
- Claudine Auger als Concettina
- Ugo Fangareggi als Captain Agonia
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Verfügbarkeit
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