Une Intime conviction (2019)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Antoine Raimbault |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 110 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2019-02-06 |
| TMDB-Bewertung | 6,8 (285 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Nora hat als Geschworene im Prozess gegen Jacques Viguier gesessen, der beschuldigt wird, seine Frau getötet zu haben. Seither lässt sie der Gedanke nicht los, dass ein Unschuldiger verurteilt werden könnte. Als die Staatsanwaltschaft Berufung einlegt und ein zweiter Prozess bevorsteht, wird aus ihrer Überzeugung Handeln: Sie überredet einen renommierten Anwalt, die Verteidigung zu übernehmen. Gemeinsam nehmen sie den Kampf gegen ein Urteil auf, das ihnen wie ein Fehlurteil erscheint, und stellen sich damit gegen den Apparat der Justiz.
Entstehungsgeschichte
„Une Intime conviction“ entstand 2019 unter der Regie von Antoine Raimbault und erzählt seine Geschichte nach einer wahren Begebenheit. In den Hauptrollen sind Marina Foïs, Olivier Gourmet, Laurent Lucas und Philippe Uchan zu sehen. Der Film ist als Drama angelegt und konzentriert sich in seiner Besetzung auf die Konstellation zwischen Laienrichterin, Anwalt und Angeklagtem.
Hinter den Kulissen
Dass sich der Film als Justizdrama nach einer wahren Begebenheit versteht, gibt der Handlung ein besonderes Gewicht: Es geht nicht um eine erfundene Konstruktion, sondern um einen realen Fall, dessen Ausgang offenbar Fragen aufgeworfen hat, die bis in einen zweiten Prozess reichten. Die Anlage der Geschichte, mit einer ehemaligen Geschworenen als treibender Kraft, verschiebt den klassischen Blickwinkel des Gerichtsdramas: Nicht die Verteidigung allein treibt die Aufklärung voran, sondern eine Zuschauerin des ersten Prozesses, die sich zur Akteurin macht. Das macht den Film zu einer Geschichte über Zweifel, Zivilcourage und die Frage, wie viel Einfluss Einzelne auf ein Justizsystem nehmen können.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Bewertung von 6,8 bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dessen, was Justizdramen nach wahren Begebenheiten an Resonanz erzielen. Die Bewertungsbasis ist schmal, lässt also nur bedingt allgemeine Schlüsse zu. Seit der Veröffentlichung 2019 sind mittlerweile mehrere Jahre vergangen, ohne dass sich am vorhandenen Stimmenbild grundlegend etwas geändert hätte. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Titel in eine Tradition von Filmen ein, die reale Rechtsfälle als Ausgangspunkt nehmen, um Fragen von Schuld, Zweifel und institutioneller Wahrheitsfindung zu verhandeln.
Bilder








Besetzung & Stab
- Marina Foïs als Nora
- Olivier Gourmet als Maître Eric Dupond-Moretti
- Laurent Lucas als Jacques Viguier
- Philippe Uchan als Olivier Durandet
- Jean Benguigui als Maître Francis Szpiner
- François Fehner als President Jacques Richiardi
- François Caron als Maître Laurent de Caunes
- Philippe Dormoy als Advocate General
- Jean-Claude Leguay als Maître Guy Debuisson
- Armande Boulanger als Clémence Viguier, Jacques's daughter
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