Ultraviolet (2006)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Kurt Wimmer |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Thriller |
| Laufzeit | 88 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2006-03-03 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 30.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 31.070.211 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,2 (1.774 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Im 21. Jahrhundert bricht die Krankheit Haemophagia aus. Wer sich ansteckt, wird verfolgt.
Die Krankenschwester Violet Song infiziert sich und wird zur Kämpferin für die Hämophagen. Aus einem Regierungslabor stiehlt sie eine Waffe, die sich als Junge herausstellt: Six. Mit ihm flieht sie vor Vizekardinal Daxus — und stellt fest, dass in Six' Blut ein Gift steckt, das für alle Menschen tödlich ist.
Entstehungsgeschichte
Kurt Wimmer führte Regie und schrieb das Drehbuch.
Milla Jovovich spielt Violet Song jat Shariff, Cameron Bright den Six, Nick Chinlund den Ferdinand Daxus und William Fichtner den Garth.
Produziert wurde der Film von John Baldecchi, Lucas Foster und Pauline Chan. Die Kamera führten Arthur Wong und Jimmy Wong, den Schnitt besorgte William Yeh, die Musik stammt von Klaus Badelt. Das Budget betrug etwa 30 Millionen Dollar.
Hinter den Kulissen
Der Film baut seine Welt aus einer einzigen Setzung: einer Krankheit, die ihre Träger stärker macht und sie deshalb zu Verfolgten macht. Alles Weitere — die staatliche Jagd, die kirchlich anmutende Amtsbezeichnung des Gegenspielers, der Widerstand — folgt aus dieser Umkehrung von Krankheit und Fähigkeit.
Die Hauptfigur trägt den Film allein. Violet ist Infizierte, Kämpferin und Beschützerin in einer Person; Six ist Objekt und Waffe zugleich, bevor er zur Figur wird. Die Konstruktion setzt damit von Anfang an auf ein Zweierverhältnis, in dem eine Erwachsene ein Kind gegen alle anderen verteidigt.
Zwei Kameraleute und ein durchgehend stilisierter Bildaufbau kennzeichnen die Machart. Genau daran schieden sich die Urteile: Was die einen als konsequente Formgebung sahen, hielten andere für Selbstzweck.
Einordnung & Wirkung
Die Aufnahme war schlecht. Rotten Tomatoes weist neun Prozent aus, Metacritic 18 von 100.
James Berardinelli kritisierte Drehbuch und Dialoge, hielt die Regie aber für gelungen. TV Spielfilm fasste das Ergebnis in die Formel, der Film sei „ultragestylt, aber leider auch ultrablöd".
Beide Urteile treffen denselben Punkt von zwei Seiten. Sie trennen die Oberfläche vom Text — die Bildgestaltung wird anerkannt, die Geschichte nicht. Bei einem Budget von rund 30 Millionen Dollar ist das eine kostspielige Trennung, denn der visuelle Aufwand ist genau das, was ein solcher Etat bezahlt.
Bemerkenswert bleibt, dass Kurt Wimmer beide Seiten dieses Urteils zu verantworten hat: Er führte Regie und schrieb das Drehbuch. Der Film, den Berardinelli in der Inszenierung gelungen fand, und der, dessen Dialoge er verwarf, stammen von derselben Person.
Bilder








Besetzung & Stab
- Milla Jovovich als Violet Song Jat Shariff
- Cameron Bright als Six
- Nick Chinlund als Ferdinand Daxus
- Sebastien Andrieu als Nerva
- Ida Martin als Young Violet
- William Fichtner als Garth
- David E. Collier als BF-1
- Kieran O'Rorke als Detective Cross
- Digger Mesch als Detective Endera
- Ryan Martin als Detective Breeder
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