Two Evil Eyes (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Dario Argento |
|---|---|
| Genre | Horror |
| Laufzeit | 115 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-01-25 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 9.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (357 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Zwei voneinander unabhängige Kurzgeschichten des Grauens bilden diesen Film. In der ersten Episode, „The Fact in the Case of Mr. Valdemar“, hat eine Frau ihren alten, reichen Ehemann nach seinem Tod in einer Tiefkühltruhe aufbewahrt. Gemeinsam mit ihrem Liebhaber will sie so schnell wie möglich an das Vermögen des Verstorbenen gelangen. Doch der Tote ist nicht ganz so tot, wie die beiden glauben.
Die zweite Episode trägt den Titel „The Black Cat“. Ein Fotograf tötet im Vollrausch eine Frau und eine schwarze Katze. Um die Tat zu vertuschen, mauert er beide in seinem Haus ein. Als die Polizei später die Wand öffnet, stößt sie auf eine furchtbare Entdeckung.
Entstehungsgeschichte
George A. Romero führte Regie bei diesem Horrorfilm aus dem Jahr 1990. Die erste Episode stammt von ihm, die zweite von Dario Argento. Zu den Darstellern gehören Adrienne Barbeau, Harvey Keitel, Ramy Zada und E.G. Marshall. Die Freigabe erfolgte ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Der Film ist als Episodenfilm angelegt, zwei Geschichten ohne inhaltliche Verbindung stehen nebeneinander. Diese Form erlaubt es, zwei unterschiedliche Handschriften innerhalb eines Werks zu zeigen, denn jede Episode wird von einem anderen Regisseur verantwortet. Der Titel greift diese Zweiteilung auf.
Beide Geschichten kreisen um ähnliche Motive. In der ersten geht es um Gier und die Hoffnung auf ein Erbe, in der zweiten um einen Mord im Rausch. Beide Male versuchen die Täter, einen Toten zu verbergen, und beide Male kehrt das Verdrängte zurück. Die Tiefkühltruhe und die zugemauerte Wand sind Bilder für den Versuch, Schuld wegzuschließen. Der Horror entsteht dabei weniger aus äußerer Bedrohung als aus den Folgen menschlicher Verbrechen, die sich nicht dauerhaft verstecken lassen. Das reine Horrorgenre zeigt, dass es hier auf Schrecken ohne komische Brechung ankommt.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,1 von 10 Punkten im Mittel erhält der Film eine durchwachsene Bewertung, die auf wenigen hundert Stimmen beruht. 36 Jahre nach dem Erscheinen lässt er sich als Beispiel für den Episodenhorror einordnen, bei dem zwei Regisseure ihre eigenen Geschichten beisteuern. Seine Stellung im Genre verdankt er vor allem dieser Form, die zwei Varianten des Grauens unmittelbar nebeneinanderstellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Adrienne Barbeau als Jessica Valdemar
- Harvey Keitel als Roderick Usher
- Ramy Zada als Dr. Robert Hoffman
- E.G. Marshall als Steven Pike
- Madeleine Potter als Annabel
- Bingo O'Malley als Ernest Valdemar
- John Amos als Det. Legrand
- Kim Hunter als Gloria Pym
- Martin Balsam als Mr. Pym
- Sally Kirkland als Eleonora
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Verfügbarkeit
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