Turtles (1990)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Steve Barron |
|---|---|
| Genre | Science Fiction, Action, Abenteuer, Komödie, Familie |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1990-03-30 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 13.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 201.965.915 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,7 (2.024 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
In der Kanalisation von New York leben vier Schildkröten, die durch eine radioaktive Substanz zu menschengroßen Wesen mutiert sind, dazu die Ratte Splinter, die ihnen Ninjutsu beibringt und sie nach Renaissancemalern benannt hat.
Über der Erde häufen sich Einbrüche, begangen von Jugendlichen. Dahinter steht der Foot-Clan unter Führung des Shredder, der entlaufene Jungen aufnimmt, ihnen ein Zuhause bietet und sie zu Dieben ausbildet. Gemeinsam mit der Reporterin April O'Neil und dem Eishockeyspieler Casey Jones stellen sich die Schildkröten dagegen.
Entstehungsgeschichte
Vorlage sind die Comics von Kevin Eastman und Peter Laird, die ursprünglich als Parodie auf düstere Superheldenhefte entstanden waren.
Die großen Studios lehnten ab: Sie hielten es trotz des Erfolgs der Zeichentrickserie und der Spielzeugreihe für zu riskant. Der Film entstand deshalb unabhängig, mit einem Budget von 13,5 Millionen Dollar. Regie führte Steve Barron.
Hinter den Kulissen
Die Schildkröten sind Kostüme von Jim Henson's Creature Shop, mit damals neuartiger Animatronik in den Masken: Techniker steuerten die Mimik über Joysticks, während Darsteller darin agierten.
Für Jim Henson war es eines der letzten Vorhaben — er starb kurz nach der Premiere.
Der Ton ist deutlich härter als der der Zeichentrickserie und näher an den Comics: Es wird gekämpft, jemand stirbt, und der Film behandelt Jugendliche, die von zu Hause weglaufen, als ernstes Thema.
Einordnung & Wirkung
Der Film startete am 30. März 1990 und spielte weltweit 202 Millionen Dollar ein — der bis dahin erfolgreichste unabhängig produzierte Film überhaupt und der neunterfolgreichste des Jahres.
Die Kritik urteilte gemischt. Roger Ebert vergab zweieinhalb von vier Sternen und nannte ihn den bestmöglichen Film über die Turtles. Kritisiert wurde die Darstellung der Gegenspieler, in der einzelne Rezensenten rassistische Untertöne sahen.
1991 und 1993 folgten zwei Fortsetzungen, beide schwächer aufgenommen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Brian Tochi als Leonardo (voice)
- Josh Pais als Raphael (voice) / Passenger In Cab
- Corey Feldman als Donatello (voice)
- Robbie Rist als Michelangelo (voice)
- Judith Hoag als April O'Neil
- Elias Koteas als Casey Jones
- Kevin Clash als Splinter (voice)
- David McCharen als The Shredder / Oroku Saki (voice)
- David Forman als Leonardo / Gang Member
- Martin P. Robinson als Leonardo
Weitere Filme von Steve Barron
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.