Turn Me On (2011)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Jannicke Systad Jacobsen |
|---|---|
| Genre | Drama, Komödie |
| Laufzeit | 76 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2011-08-19 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 3.100.000 $ |
| Einspielergebnis | 1.743.743 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,4 (229 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Alma ist Teenagerin und lebt in Skoddeheimen, einem Kaff, in dem wenig passiert – außer in ihrem Kopf, wo praktisch ununterbrochen Sex das Thema ist. Ihre beste Freundin Sara sucht ihre eigene Form der Nähe, indem sie Briefe an inhaftierte Männer in Amerika schreibt. Alma dagegen richtet ihr Begehren auf die Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung, ruft bei einer Sex-Hotline an, um sich Erleichterung zu verschaffen, und verliebt sich vor allem in den zurückhaltenden Nachbarsjungen Artur. Als der auf ihre Annäherung ausgesprochen unbeholfen reagiert, gerät Alma in einen Ruf, der ihr in dem kleinen Ort schwer anhängt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2011 unter der Regie von Jannicke Systad Jacobsen und ist als Mischung aus Drama und Komödie angelegt. In den Hauptrollen sind Helene Bergsholm, Malin Bjørhovde, Beate Støfring und Matias Myren zu sehen. Die Altersfreigabe liegt bei 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Dass sich die Geschichte als Kombination aus Drama und Komödie versteht, passt zu ihrem Stoff: Almas offen ausgelebtes sexuelles Verlangen wird nicht als Skandal inszeniert, sondern als etwas, das im Widerspruch zur Enge des Ortes und zur Reaktion der Umgebung steht. Die Nebenfigur Sara, die sich lieber schriftlich an weit entfernte Männer wendet, spiegelt auf andere Weise dieselbe Sehnsucht nach Nähe und Anerkennung. Dass Almas Wünsche vor allem an unbeteiligten oder überforderten Gegenübern abprallen, verlagert den Fokus weg von der reinen Provokation hin zu der Frage, wie eine junge Frau mit offenem Begehren in einem kleinen, kontrollierenden Umfeld zurechtkommt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer Stimmenzahl im mittleren dreistelligen Bereich bewegt sich der Film in einem soliden, aber nicht überragenden Bereich. Seit dem Erscheinungsjahr 2011 sind mittlerweile 14 Jahre vergangen, ohne dass sich an der grundsätzlichen Anlage des Stoffes – jugendliches Erwachsen-Werden, weibliche Sexualität, dörfliche Enge – etwas Zeitgebundenes ablesen lässt, das den Film veraltet wirken ließe. Innerhalb der Coming-of-Age-Komödien mit dramatischem Unterton nimmt er eine Position ein, die weibliches Begehren offen zum Thema macht, statt es zu umschreiben.
Bilder






Besetzung & Stab
- Helene Bergsholm als Alma
- Malin Bjørhovde als Sara
- Beate Støfring als Ingrid
- Matias Myren als Artur
- Lars Nordtvedt Listau als Kjartan
- Henriette Steenstrup als Alma's Mother
- Jon Bleiklie Devik als Sebjørn
- Julia Bache-Wiig als Maria
- Julia Schacht als Elisabeth
- Arthur Berning als Terje
Ähnliche Titel
Verfügbarkeit
Aktuell bei keinem bekannten Streaming-Anbieter im Abo verfuegbar.