Train to Busan (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Yeon Sang-ho |
|---|---|
| Genre | Action, Horror, Thriller, Abenteuer |
| Laufzeit | 118 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-07-20 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Budget | 8.500.000 $ |
| Einspielergebnis | 87.547.518 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,7 (8.750 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Seok-woo ist Fondsmanager in Seoul, geschieden und für seine Tochter kaum vorhanden. Zum Geburtstag wünscht sich Su-an nur eines: zur Mutter nach Busan zu fahren. Sie nehmen den Frühzug.
Kurz vor der Abfahrt springt eine Infizierte auf den Wagen auf. Was folgt, spielt fast vollständig in einem fahrenden Zug: Der Virus arbeitet sich Waggon für Waggon vor, während die Überlebenden entscheiden müssen, wen sie durch welche Tür lassen. Der Film handelt weniger von den Infizierten als von dieser Entscheidung.
Entstehungsgeschichte
Yeon Sang-ho kam vom Animationsfilm und drehte hier seinen ersten Realfilm. Er hatte zuvor mit "The King of Pigs" und "The Fake" Arbeiten vorgelegt, die Gewalt in Institutionen behandeln.
Unmittelbar verbunden ist der Film mit "Seoul Station", einem Animationsfilm desselben Regisseurs, der denselben Ausbruch aus der Sicht von Obdachlosen in der Hauptstadt erzählt und als Vorgeschichte funktioniert.
Hinter den Kulissen
Gedreht wurde an Bahnhöfen in Daejeon, Cheonan und Ostdaegu. Die Waggons entstanden als Nachbau des koreanischen Hochgeschwindigkeitszuges KTX; die Landschaft draußen wurde über LED-Wände eingespielt statt über Greenscreen, sodass die Beleuchtung im Wagen tatsächlich stimmt.
Die Bewegungen der Infizierten sind choreografiert. Das Team arbeitete mit Vorlagen aus Tanz und Videospielen — daraus stammt die eckige, gebrochene Bewegung, die zum Erkennungszeichen des Films wurde, sowie ihr Verhalten in Massen: Sie stapeln sich, hängen an Türen und schieben sich als eine Masse durch enge Gänge.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 99 Millionen Dollar ein, bei einem Budget von 8,5 Millionen. In Südkorea überschritt er als erster Film des Jahres die Marke von zehn Millionen Zuschauern. Die Premiere lief 2016 in Cannes außerhalb des Wettbewerbs; die Besprechungen lagen bei rund fünfundneunzig Prozent Zustimmung.
Er gehört zusammen mit "Parasite" zu den Filmen, die das koreanische Kino in diesen Jahren international durchsetzten — und teilt dessen Gegenstand: Wer in Sicherheit ist, entscheidet sich an der Frage, in welchem Waggon jemand sitzt. Der Geschäftsmann, der andere aussperrt, wird dabei nicht als Monster gezeigt, sondern als jemand, der die Regeln befolgt, nach denen er sein Leben lang gearbeitet hat.
Bilder








Besetzung & Stab
- Gong Yoo als Seok-woo
- Kim Su-an als Soo-ahn
- Jung Yu-mi als Sung-gyeong
- Don Lee als Sang-hwa
- Choi Woo-shik als Yeong-gook
- An So-hee als Jin-hee
- Kim Eui-sung als Yong-suk
- Ye Su-jeong als In-gil
- Park Myung-shin als Jong-gil
- Choi Gwi-hwa als Homeless Man
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Verfügbarkeit
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