Träum was Schönes – Fai bei sogni (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Marco Bellocchio |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 134 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-11-10 |
| TMDB-Bewertung | 6,5 (224 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Turin, 1969: Der neunjährige Massimo wächst behütet bei seiner Mutter auf, einer liebevollen, aber psychisch labilen Frau. Eines Morgens wird er zu Nachbarn geschickt, die ihm eröffnen, seine Mutter sei gestorben. Die Umstände dieses Todes bleiben ihm verschlossen, auch zu seinem Vater entwickelt sich keine tragfähige Beziehung. Dreißig Jahre später ist aus dem Jungen ein angesehener Schriftsteller und Journalist geworden, der zunehmend unter Panikattacken leidet. Als der Verkauf der elterlichen Wohnung bevorsteht, begegnet er der Ärztin Elisa, die ihn dazu bringt, sich seiner Vergangenheit zu stellen. Wie genau diese Auseinandersetzung ausgeht, bleibt offen.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 2016 unter der Regie von Marco Bellocchio. In den Hauptrollen sind Valerio Mastandrea, Bérénice Bejo, Guido Caprino und Emmanuelle Devos zu sehen. Es handelt sich um ein italienisches Drama, das auf einem literarischen Text basiert.
Hinter den Kulissen
Schon die Konstruktion der Erzählung – ein Kind, das mit einem verschwiegenen Trauma aufwächst, und ein Erwachsener, der Jahrzehnte später körperlich darauf reagiert – macht deutlich, dass es hier nicht um ein äußeres Ereignis, sondern um dessen langfristige psychische Nachwirkung geht. Die Zeitsprünge zwischen 1969 und der Gegenwart des erwachsenen Massimo strukturieren den Stoff als Aufarbeitung, nicht als lineare Biografie. Dass mit Elisa eine Ärztin als Gegenfigur eingeführt wird, verweist auf ein Drama, das therapeutische Prozesse ernst nimmt, statt sie nur anzudeuten. Die internationale Besetzung mit französischen und italienischen Darstellerinnen und Darstellern deutet auf eine Geschichte, die über Turin hinaus erzählt wird, ohne dass sich daraus weitere Rückschlüsse ziehen lassen.
Einordnung & Wirkung
Mit 6,5 von 10 Punkten bei einer noch überschaubaren Zahl abgegebener Stimmen bewegt sich der Film im soliden Mittelfeld dramatischer Erzählungen, ohne dass sich daraus ein eindeutiges Urteil ableiten ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2016 sind mittlerweile knapp zehn Jahre vergangen, ohne dass sich an dieser Einschätzung nennenswert etwas verändert hat. Innerhalb des Dramagenres reiht sich der Film in jene Titel ein, die kindliche Traumata und ihre späten Folgen ins Zentrum stellen, statt auf äußere Handlung zu setzen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Valerio Mastandrea als Massimo
- Bérénice Bejo als Elisa
- Guido Caprino als Père de Massimo
- Emmanuelle Devos als Madre di Enrico
- Fabrizio Gifuni als Athos Giovanni
- Roberto Herlitzka als Ettore
- Miriam Leone als Agnese
- Barbara Ronchi als Mère de Massimo
- Piera Degli Esposti als Madre di Simone
- Linda Messerklinger als Anita
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Verfügbarkeit
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