Tolo Tolo (2020)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Checco Zalone |
|---|---|
| Genre | Komödie, Drama, Familie |
| Laufzeit | 94 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2020-01-01 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 20.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 52.186.426 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,1 (1.318 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Spinazzola im Herzen der apulischen Murge: Checco lehnt das Bürgergeld ab und eröffnet stattdessen ein Sushi-Restaurant. Nach anfänglicher Begeisterung geht das Unternehmen kläglich unter, und Checco flieht vor Gläubigern und Finanzamt dorthin, wo sich seiner Ansicht nach weiterträumen lässt: nach Afrika, wo er sich als Kellner in einem exklusiven Resort verdingt. Dort trifft er Oumar, ebenfalls Kellner, der davon träumt, Regisseur zu werden, und der ein Italien liebt, das er aus dem Kino kennt. Als in Afrika Krieg ausbricht, müssen beide aufbrechen. Checco allerdings will nicht nach Italien, sondern in eines jener europäischen Länder, in denen Steuern und Bürokratie weniger drücken. Unterwegs schließen sich ihnen die schöne Idjaba und der kleine Doudou an, und die große Reise beginnt.
Entstehungsgeschichte
Checco Zalone führte Regie und steht zugleich in der Besetzung, die außerdem Manda Touré, Nassor Said Birya und Souleymane Sylla umfasst. Erschienen ist der Film 2020. Für Zuschauer ab 12 Jahren ist er freigegeben. Dass Regie und Hauptdarstellung in einer Hand liegen, prägt die Anlage: Die Figur Checco trägt den Film, und alles ist auf sie hin gebaut.
Hinter den Kulissen
Komödie, Drama und Familie stehen als Genres nebeneinander, eine Mischung, die auf einen Stoff mit doppeltem Boden schließen lässt. Der Ausgangswitz, ein gescheiterter Sushi-Laden in der süditalienischen Provinz, ist harmlos. Was daraus folgt, ist es nicht: Ein Italiener, der aus wirtschaftlichen Gründen wegwill, gerät in genau jene Bewegung, über die in seinem Heimatland gestritten wird. Die Komödie dreht damit die vertrauten Rollen um. Der Film stellt seine Reise ausdrücklich als Heldenfahrt aus, was den Abstand zwischen Anspruch und Wirklichkeit der Figuren zusätzlich betont.
Einordnung & Wirkung
Über tausend Stimmen ergeben 6,1 von 10, einen Wert knapp über der Mitte. Sechs Jahre sind seit dem Erscheinen vergangen. Als Komödie mit dramatischem Einschlag verlangt der Film ein Publikum, das beide Tonlagen nebeneinander gelten lässt.
Bilder






Besetzung & Stab
- Checco Zalone als Pierfrancesco "Checco" Zalone
- Manda Touré als Idjaba
- Nassor Said Birya als Doudou
- Souleymane Sylla als Oumar
- Giovanni D'Addario als Luigi Gramegna
- Barbara Bouchet als Signora Inge
- Alexis Michalik als Alexandre Lemaitre
- Jean Marie Godet als Generale Ducros
- Nunzio Cappiello als Zio Sushi
- Eduardo Rejón als Medico Spagnolo
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