Tokyo Ghoul - The Movie (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | 萩原健太郎 |
|---|---|
| Genre | Action, Drama, Thriller |
| Laufzeit | 120 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-07-16 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 5.379.371 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,1 (388 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Mitten in Japans Hauptstadt Tokyo leben Wesen, die sich von Menschen ernähren: Ghule. Ken ist ein stiller Bücherwurm, der davon nichts ahnt, bis ausgerechnet das Mädchen, für das er schwärmt, ihn angreift und ihm die Innereien aus dem Leib reißen will. Schwer verletzt erwacht er im Krankenhaus und erfährt, dass man ihm die Organe seiner Angreiferin eingepflanzt hat.
Von da an ist nichts mehr, wie es war. Gewöhnliches Essen riecht und schmeckt verdorben, sein Körper kann nichts davon verdauen. Stattdessen wächst in ihm, sehr gegen seinen Willen, der Appetit auf Menschenfleisch. Die Verwandlung schreitet unaufhaltsam voran, und Ken steht bald vor einer Entscheidung, welchen Weg er gehen will, während unerbittliche Ghul-Ermittler Jagd auf seinesgleichen machen.
Entstehungsgeschichte
Regie führte 萩原健太郎, der Spielfilm kam 2017 heraus. In den tragenden Rollen sind 窪田正孝, 千眼美子, 鈴木伸之 und 大泉洋 zu sehen. Freigegeben ist der Film ab 16 Jahren, was angesichts der drastischen Ausgangslage mit herausgerissenen Organen und Menschenfleisch als Nahrung folgerichtig erscheint.
Hinter den Kulissen
Action, Drama und Thriller greifen hier ineinander, und jede dieser Richtungen bedient eine eigene Ebene der Geschichte. Die Action ergibt sich aus dem Konflikt zwischen Ghulen und ihren Verfolgern, der Thriller aus der ständigen Bedrohung, das Drama aus Kens innerem Zwiespalt. Er gehört nach seiner Operation weder ganz zu den Menschen noch ganz zu den Ghulen.
Diese Zwischenstellung ist der eigentliche Motor der Erzählung. Der Held ist zugleich Opfer und potenzielle Gefahr, und die Frage, ob er gegen jene kämpfen kann, die Wesen wie ihn verfolgen, obwohl er selbst einmal Mensch war, verschiebt die klassische Monstergeschichte hin zu einem Identitätskonflikt. Der Körperhorror dient dabei als Bild für eine Verwandlung, die sich nicht aufhalten lässt.
Einordnung & Wirkung
Eine Durchschnittsbewertung von 7,1 bei einigen hundert Stimmen zeigt eine solide Zustimmung, die über ein reines Nischenpublikum hinausreicht, ohne breit gestreut zu sein.
Neun Jahre nach dem Erscheinen lässt sich der Film als Beispiel für einen düsteren Genremix lesen, der Action mit der Tragik einer unfreiwilligen Verwandlung verbindet und seine Hauptfigur konsequent zwischen zwei Welten stellt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Masataka Kubota als Ken Kaneki
- Yoshiko Sengen als Toka Kirishima
- Nobuyuki Suzuki als Kotaro Amon
- Yo Oizumi als Kureo Mado
- Yu Aoi als Rize Kamishiro
- Hiyori Sakurada als Hinami Fueguchi
- Kunio Murai als Kuzen Yoshimura
- Kai Ogasawara als Hideyoshi Nagachika
- Shunya Shiraishi als Nishiki Nishio
- Shoko Aida als Royko Fueguchi
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Verfügbarkeit
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