Tod eines Internet-Aktivisten - Die Aaron Schwartz-Story (2014)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Brian Knappenberger |
|---|---|
| Genre | Dokumentarfilm, Krimi |
| Laufzeit | 105 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2014-06-27 |
| Einspielergebnis | 48.911 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,9 (479 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte von Aaron Swartz, einem hochbegabten Programmierer und Aktivisten für den freien Zugang zu Informationen. Seine Spuren finden sich an vielen Stellen des Internets: Er wirkte an der Entwicklung von RSS mit, einem der Protokolle, auf denen das Netz aufbaut, und war Mitgründer von Reddit.
Im Zentrum steht jedoch nicht die technische Leistung, sondern Swartz' Arbeit zu Fragen sozialer Gerechtigkeit und politischer Organisation. Verbunden mit seiner kompromisslosen Haltung, Informationen müssten allen zugänglich sein, führte sie ihn in einen juristischen Albtraum, der zwei Jahre dauerte. Diese Auseinandersetzung endete mit seinem Suizid im Alter von 26 Jahren. Sein Fall berührt auch Menschen, die den Online-Gemeinschaften, in denen er bekannt war, fernstehen. Der Film versteht sich als persönliche Geschichte darüber, was verloren geht, wenn Technologie und bürgerliche Freiheiten nicht zusammengedacht werden.
Entstehungsgeschichte
Brian Knappenberger führte Regie bei dem Dokumentarfilm, der 2014 erschien und im Original „The Internet's Own Boy: The Story of Aaron Swartz“ heißt. Neben Aaron Swartz selbst wirken Tim Berners-Lee, Cory Doctorow und Peter Eckersley mit.
Hinter den Kulissen
Die Einordnung als Dokumentarfilm und Krimi zeigt die Anlage: eine Biografie, die zugleich einen Rechtsfall nachzeichnet. Hacker, Internet und Nachrichten benennen das Umfeld, Suizid und die wahre Begebenheit den tragischen Kern. Als Dokumentation über einen Verstorbenen erzählt der Film notwendigerweise aus der Rückschau; die neben Swartz genannten Personen legen nahe, dass Zeitzeugen zu Wort kommen. Die Verbindung von Biografie und Krimi verrät zudem, dass der Rechtsstreit nicht als Randnotiz, sondern als treibende Kraft der Erzählung behandelt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,9 von 10 gehört der Film zu den hoch bewerteten Titeln, auch wenn die Bewertungsbasis mit einigen hundert Stimmen überschaubar bleibt. Zwölf Jahre nach dem Erscheinen bleibt das Thema, der Zugang zu Wissen und die Härte des Rechtssystems gegenüber digitalen Aktivisten, unverändert aktuell. Als biografische Dokumentation mit Krimianteil steht der Film für eine Form, die einen Einzelfall nutzt, um eine grundsätzliche Frage zu stellen.
Bilder






Besetzung & Stab
- Aaron Swartz als Self
- Tim Berners-Lee als Self
- Cory Doctorow als Self
- Peter Eckersley als Self
- Lawrence Lessig als Self
- Brewster Kahle als Self
- Cindy Cohn als Self
- Zoe Lofgren als Self
- Gabriella Coleman als Self
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Verfügbarkeit
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