Tin & Tina (2023)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Rubin Stein |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller, Mystery |
| Laufzeit | 119 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2023-03-24 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| TMDB-Bewertung | 5,9 (474 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Spanien in den frühen 1980er-Jahren. Während ihrer Hochzeit mit Adolfo verliert Lola ihr ungeborenes Kind. Kurz darauf erfährt sie, dass sie nie wieder ein Kind zur Welt bringen kann, und versinkt in tiefer Trauer. Erst später reift in beiden der Entschluss, zwei Kinder zu adoptieren, die ihre Eltern verloren haben.
In einem von Nonnen geführten Waisenhaus lernen sie Tin und Tina kennen, Albino-Zwillinge mit offenbar hervorragenden Manieren und bester Erziehung. Die Wahl scheint gefallen. Doch kaum sind die beiden bei Lola und Adolfo eingezogen, häufen sich Vorfälle, die zunächst seltsam sind und dann immer bizarrer werden.
Entstehungsgeschichte
Rubin Stein führte Regie bei dem Film, der 2023 erschien. Milena Smit spielt Lola, Jaime Lorente Adolfo, die Zwillinge werden von Carlos González Morollón und Anastasia Russo verkörpert. Die Freigabe ab 16 Jahren markiert den Film als Erwachsenenstoff.
Hinter den Kulissen
Horror, Thriller und Mystery: Die Kombination beschreibt eine Geschichte, die ihre Bedrohung aus dem eigenen Haus heraus entwickelt. Der Mystery-Anteil liegt in der Frage, was mit den Zwillingen nicht stimmt und ob die Vorfälle eine Erklärung haben; der Thriller-Anteil in der Zuspitzung, der Horror in der Verkehrung des Vertrauten. Ein Kinderwunsch, der sich nicht erfüllt, ein Waisenhaus unter der Führung von Nonnen und Kinder mit auffallend perfekten Manieren: Die Anlage arbeitet mit dem Kontrast zwischen frommer Fassade und dem Unheimlichen dahinter. Die Handlungszeit, das Spanien der frühen 1980er-Jahre, verortet die Geschichte in einer bestimmten Epoche, ohne dass diese näher ausgeführt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit 5,9 von 10 bleibt die Durchschnittsbewertung knapp unter der Mitte der Skala, bei einer Stimmenzahl im dreistelligen Bereich, die das Urteil vorläufig macht. Drei Jahre nach dem Erscheinen ist der Film noch neu, und die Bewertungsbasis dürfte noch wachsen. Innerhalb des Horrorfilms gehört er zur Spielart, die das Unheimliche nicht aus einem Monster, sondern aus Kindern und religiöser Erziehung bezieht und die Familie selbst zum Schauplatz macht.
Bilder








Besetzung & Stab
- Milena Smit als Lola
- Jaime Lorente als Adolfo
- Carlos González Morollón als Tin
- Anastasia Russo als Tina
- Teresa Rabal als Sor Asunción
- Ruth Gabriel als Madre Pedrito
- Luis Perezagua als Don Julián
- Enara Prieto als Wedding Guest
- Ana Blanco de Córdova als Communion Priest
- Sergio Ramos als Pedrito
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Verfügbarkeit
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