Time Out of Mind (2015)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Oren Moverman |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 126 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2015-09-09 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Einspielergebnis | 166.775 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,6 (146 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
George Hammond wacht in einer leeren, verwahrlosten Wohnung in einer Badewanne auf und wird noch bevor er sich orientieren kann vom Gebäudemanager vor die Tür gesetzt. Von da an bestimmt allein die Frage nach der nächsten Mahlzeit und einem Schlafplatz seinen Tag. Er zieht durch New York, fährt ziellos U-Bahn, sitzt auf Parkbänken, und immer wieder blitzt der Versuch auf, Kontakt zu seiner entfremdeten Tochter Maggie herzustellen, ohne dass daraus etwas Verbindliches entsteht. Als ihm nichts anderes übrigbleibt, sucht er im Bellevue, einer der größten Obdachlosenunterkünfte Manhattans, Unterschlupf. Dort trifft er auf Dixon, dessen unaufhörliches Erzählen ihn langsam dazu bewegt, sich seiner Umgebung wieder ein Stück weit zu öffnen.
Entstehungsgeschichte
Das Drama entstand 2015 unter der Regie von Oren Moverman. In den Hauptrollen sind Richard Gere, Ben Vereen, Jena Malone und Steve Buscemi zu sehen. Der Film ist ab 12 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Schon die Anlage der Geschichte verzichtet auf klare dramatische Zuspitzungen: George treibt ohne festen Plan durch die Stadt, seine Begegnungen sind flüchtig, sein Weg zurück zur Tochter bleibt vage. Diese Struktur aus Umherirren, Warten und beiläufigen Gesprächen entspricht der Lebensrealität, die geschildert wird, und verlagert das eigentliche Geschehen von äußeren Ereignissen auf innere Bewegungen. Dass ausgerechnet ein Mitbewohner der Unterkunft, Dixon, durch bloßes Erzählen etwas in George löst, unterstreicht, wie sehr der Film auf zwischenmenschliche Nähe statt auf Handlung setzt. Die Besetzung mit bekannten Namen in eher zurückgenommenen Rollen deutet zudem darauf hin, dass hier weniger auf große Gesten als auf genaue Beobachtung gesetzt wird.
Einordnung & Wirkung
Mit einem Schnitt von 5,6 bei einer noch überschaubaren Zahl an abgegebenen Stimmen bewegt sich der Film im mittleren Bereich, ohne dass sich daraus eine breite Zustimmung ablesen ließe. Seit dem Erscheinungsjahr 2015 sind mittlerweile zehn Jahre vergangen, in denen der Titel offenbar kein großes Publikum erreicht hat. Innerhalb des Dramengenres steht er für eine Spielart, die auf leise, fragmentarische Beobachtung setzt statt auf zugespitzte Konflikte, was ihn von reißerischeren Vertretern des Genres unterscheidet.
Bilder


Besetzung & Stab
- Richard Gere als George
- Ben Vereen als Dixon
- Jena Malone als Maggie
- Steve Buscemi als Building Manager
- Danielle Brooks als Receptionist
- Abigail Savage als Short-Haired Woman
- Jeremy Strong als Jack
- Colman Domingo als Mr. Oyello
- Yul Vazquez als Raoul
- Geraldine Hughes als Maire
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Verfügbarkeit
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