Thriller - Ein unbarmherziger Film (1973)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Bo Arne Vibenius |
|---|---|
| Genre | Action, Thriller, Krimi, Horror, Drama |
| Laufzeit | 107 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1973-05-01 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| TMDB-Bewertung | 6,3 (222 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Madeleine erlebt als Kind einen sexuellen Übergriff, der sie fortan verstummen lässt. Sie zieht sich zurück, wird passiv, fast unsichtbar. Auf dem Weg zu einer Therapiestunde verpasst sie eines Tages den Bus, und ein fremder Mann bietet ihr Hilfe an. Statt sie zur Sitzung zu bringen, fährt er sie zu sich nach Hause, macht sie mit Drogen gefügig und zwingt sie in die Prostitution. Parallel schreibt er im Namen des Mädchens grausame Briefe an ihre Eltern, die daraufhin gemeinsam aus dem Leben scheiden. Als Madeleine vom Tod ihrer Eltern erfährt, beginnt sie, sich in Kampfsport, Waffengebrauch und Autofahren zu üben. Ihr Weg führt von der Ohnmacht zur Vorbereitung auf Vergeltung.
Entstehungsgeschichte
Der schwedische Film entstand 1973 unter der Regie von Bo Arne Vibenius. In den Hauptrollen sind Christina Lindberg, Heinz Hopf, Solveig Andersson und Δέσποινα Τομαζάνη zu sehen. Der Film ist ab 18 Jahren freigegeben.
Hinter den Kulissen
Die Mischung aus Action, Thriller, Krimi, Horror und Drama zeigt, wie konsequent hier auf Genrevermischung gesetzt wird: Der Stoff bewegt sich zwischen psychologischem Drama über Trauma und Sprachlosigkeit und der harten Rachegeschichte, die sich aus solchen Kränkungen entwickelt. Die Anlage der Handlung – vom stillen, verletzten Kind zur trainierten, zielgerichteten Frau – folgt einem klassischen Rache-Erzählmuster, bei dem Gewalt und Ohnmacht in engem Verhältnis stehen. Die Freigabe ab 18 Jahren signalisiert, dass der Film die eingesetzten Themen wie sexuelle Gewalt und Selbstjustiz ungeschönt behandelt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,3 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film nicht als breit rezipierter Titel einordnen, sondern eher als Werk mit einem begrenzten, aber interessierten Publikum. Seit der Veröffentlichung 1973 sind über fünfzig Jahre vergangen, ein Abstand, der den Film deutlich in eine frühere Phase des europäischen Genrekinos verortet, in der Rache- und Exploitation-Elemente mit dramatischen Themen kombiniert wurden. Innerhalb der Kombination aus Thriller, Horror und Krimi steht er für einen Ansatz, der psychologische Verletzung und körperliche Konsequenz eng miteinander verknüpft, ohne dass die Bewertungszahl für sich genommen eine breite Zustimmung nahelegt.
Bilder








Besetzung & Stab
- Christina Lindberg als Frigga / Madeleine / One Eye
- Heinz Hopf als Tony
- Solveig Andersson als Sally
- Despina Tomazani als The Lesbian Girl
- Per-Axel Arosenius als Madeline's Father (as Per Axel Arosenius)
- Gunnel Wadner als Madeleine's mother
- Björn Kristiansson als The Addict
- Marie-Louise Mannervall als Woman in Village
- Hildur Lindberg als Woman in Village
- Marshall McDough als Karate Teacher (as Marshal Mc Donagh)
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Verfügbarkeit
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