Three Burials - Die drei Begräbnisse des Melquiades Estrada (2005)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Tommy Lee Jones |
|---|---|
| Genre | Abenteuer, Krimi, Drama, Mystery, Western |
| Laufzeit | 121 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2005-11-17 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 15.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 12.036.149 $ |
| TMDB-Bewertung | 7 (675 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Ein Rancharbeiter namens Melquiades Estrada wird von dem Grenzpolizisten Norton irrtümlich erschossen. Für die örtliche Polizei ist der Fall damit erledigt: Der Tote war ein illegaler Einwanderer, und niemand hat Interesse daran, die Umstände aufzuklären. Sein Vorarbeiter und bester Freund Pete Perkins sieht das anders. Er hat dem Mexikaner versprochen, ihn in dessen Heimat zu bestatten, und er hält dieses Versprechen mit Mitteln, die ihn selbst zum Gejagten machen. Perkins nimmt den Grenzer als Geisel, zwingt ihn, die Leiche wieder auszugraben, und reitet mit beiden Richtung Süden. Hinter ihnen setzt sich eine gnadenlose Hetzjagd in Bewegung.
Entstehungsgeschichte
Tommy Lee Jones führte bei diesem Spielfilm von 2005 nicht nur Regie, er steht auch selbst in der Besetzung — neben Barry Pepper, Dwight Yoakam und January Jones. Freigegeben ist der Titel ab zwölf Jahren. Die Doppelrolle hinter und vor der Kamera erklärt einiges an der Konzentration des Films: Ein überschaubares Ensemble trägt eine Handlung, die sich fast vollständig aus dem Verhältnis zweier Männer speist.
Hinter den Kulissen
Fünf Genres treffen hier zusammen — Abenteuer, Krimi, Drama, Mystery und Western —, und diese Häufung ist kein Etikettenschwindel, sondern beschreibt einen Aufbau. Der Krimi liefert den Auslöser, das Drama das Motiv, der Western die Landschaft und das Bewegungsmuster: zwei Männer, ein Pferd, eine Grenze. Dass zusätzlich Mystery hinzukommt, verweist auf das Ungeklärte, das die Reise begleitet, denn was genau am Anfang geschah, ist für die Figuren nicht dasselbe wie für die Behörden. Die Erzählung ist als Weg angelegt, und der Weg selbst ist die Strafe.
Einordnung & Wirkung
Mit 7,0 von 10 liegt die Bewertung deutlich über dem Mittelmaß, gestützt allerdings auf eine noch schmale Basis von Stimmen. Einundzwanzig Jahre nach der Veröffentlichung wirkt der Film als später Vertreter eines Westerns, der seine Konflikte nicht mehr an einer Frontlinie verhandelt, sondern an einer Staatsgrenze und den Ungleichheiten, die sie markiert.
Bilder








Besetzung & Stab
- Tommy Lee Jones als Pete Perkins
- Barry Pepper als Mike Norton
- Dwight Yoakam als Sheriff Frank Belmont
- January Jones als Lou Ann Norton
- Melissa Leo als Rachel
- Julio Cesar Cedillo als Melquiades Estrada
- Levon Helm als Old Man with Radio
- Mel Rodriguez als Captain Gomez
- Cecilia Suárez als Rosa
- Ignacio Guadalupe als Lucio
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Verfügbarkeit
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