Thor: Tag der Entscheidung (2017)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Taika Waititi |
|---|---|
| Genre | Action, Science Fiction, Komödie, Abenteuer |
| Laufzeit | 131 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2017-10-02 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| Budget | 180.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 855.301.806 $ |
| TMDB-Bewertung | 7,6 (22.497 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Thor kehrt nach Asgard zurück und findet Loki auf dem Thron vor, verkleidet als Odin. Die Suche nach dem echten Odin führt beide zu einer Nachricht, die niemand hören wollte: Sie haben eine ältere Schwester. Hela war Odins Vollstreckerin, als Asgard sein Reich noch eroberte, und wurde weggesperrt, als die Erzählung vom friedlichen Königreich begann.
Hela zerschlägt Thors Hammer im ersten Aufeinandertreffen und übernimmt Asgard. Thor landet auf einem Müllplaneten, wird versklavt und muss in einer Arena gegen einen Champion antreten, der sich als Hulk herausstellt. Der Film erzählt den Untergang eines Reichs als Komödie — und behauptet am Ende, dass Asgard ohnehin nie ein Ort war, sondern ein Volk.
Entstehungsgeschichte
Die ersten beiden Thor-Filme galten als die unauffälligsten Arbeiten des Studios. Marvel entschied sich für einen radikalen Bruch und holte Taika Waititi, der zuvor kleine neuseeländische Komödien gedreht hatte.
Waititi setzte durch, den Film weitgehend improvisieren zu lassen und den Ton vollständig umzustellen. Der Bezug zu "Planet Hulk" aus den Comics lieferte den Handlungsstrang um die Arena. Optisch orientierte sich das Team an den Illustrationen Jack Kirbys aus den 1970ern sowie an Science-Fiction-Plattencovern derselben Zeit — daher die grellen Farben und der Synthesizer-Score von Mark Mothersbaugh.
Hinter den Kulissen
Ein erheblicher Teil der Dialoge entstand am Set. Waititi ließ Szenen mehrfach in verschiedenen Fassungen spielen und wählte im Schnitt aus; Jeff Goldblum als Grandmaster improvisierte nach eigener Aussage den Großteil seiner Auftritte. Waititi selbst spricht und spielt den Felsmenschen Korg, dessen Tonfall er aus einem neuseeländischen Türsteher-Akzent entwickelte.
Gedreht wurde überwiegend in Australien. Cate Blanchett bereitete sich für Hela mit Bewegungstraining vor, um die Figur körperlich anders zu führen als die übrigen Asgarder. Der Hulk spricht in diesem Film erstmals in ganzen Sätzen — eine Entscheidung, die die Figur aus ihrem bisherigen Zustand als reines Werkzeug herausholt.
Einordnung & Wirkung
Der Film spielte weltweit rund 854 Millionen Dollar ein, deutlich mehr als beide Vorgänger, und wurde als einer der bestbesprochenen Filme des Studios aufgenommen.
Er löste eine Reihe, die als erschöpft galt, durch einen vollständigen Tonwechsel — und lieferte damit das Argument, Regisseurinnen und Regisseuren mit eigener Handschrift größere Freiheit zu lassen. Die Kehrseite wurde später sichtbar: Der durchgehende Witz wurde zur Erwartung an das gesamte Studio, was dazu führte, dass ernste Momente in Folgefilmen regelmäßig mit einer Pointe abgeräumt wurden. Die Kritik daran richtet sich weniger gegen diesen Film als gegen seine Nachahmung.
Bilder








Besetzung & Stab
- Chris Hemsworth als Thor
- Mark Ruffalo als Bruce Banner / Hulk
- Tom Hiddleston als Loki
- Cate Blanchett als Hela
- Idris Elba als Heimdall
- Jeff Goldblum als Grandmaster
- Tessa Thompson als Valkyrie
- Karl Urban als Skurge
- Anthony Hopkins als Odin
- Benedict Cumberbatch als Doctor Strange
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Verfügbarkeit
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