The Whole Truth - Lügenspiel (2016)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Courtney Hunt |
|---|---|
| Genre | Drama, Thriller |
| Laufzeit | 93 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2016-03-25 |
| Altersfreigabe | FSK 12 |
| TMDB-Bewertung | 6,6 (1.293 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Strafverteidiger Richard Ramsay nimmt einen Fall an, den er nach eigener Überzeugung besser abgelehnt hätte: Er hat seiner Freundin Loretta Lassiter versprochen, ihren Sohn Mike vor dem Gefängnis zu bewahren. Mike wird beschuldigt, seinen Vater Boone ermordet zu haben. Er hat die Tat sogar gestanden, spricht inzwischen aber kein Wort mehr — auch nicht mit seinem Anwalt. Während des Verfahrens kommen neue Einzelheiten über Boone ans Licht, und es zeigt sich rasch, dass fast alle Zeugen etwas zu verheimlichen haben. Ramsay nutzt das aus, denn ihm geht es allein um den Freispruch. Unterdessen stellt seine Assistentin Janelle eigene Nachforschungen an und erhebt einen ungeheuren Verdacht.
Entstehungsgeschichte
Courtney Hunt führte Regie bei dem 2016 erschienenen Film, der im Original „The Whole Truth“ heißt. Die tragenden Rollen liegen bei Keanu Reeves, Renée Zellweger, Gugu Mbatha-Raw und Gabriel Basso — vier Namen für die vier Positionen der Geschichte: Verteidiger, Mutter, Assistentin und Angeklagter. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren.
Hinter den Kulissen
Drama und Thriller teilen sich hier den Gerichtssaal. Der Thriller-Anteil entsteht nicht aus Verfolgung, sondern aus Aussagen: Jeder Zeuge, der etwas verbirgt, verschiebt das Bild der Tat. Das Drama liegt in der Konstellation davor — ein Anwalt, der aus persönlicher Bindung heraus gegen seine Überzeugung handelt, und ein Angeklagter, der schweigt. Bemerkenswert ist, wie die Anlage die Wahrheitsfrage aufteilt: Ramsay sucht keinen Tathergang, sondern einen Freispruch, während Janelle unabhängig davon nachforscht. Damit laufen zwei Bewegungen nebeneinander her, die verschiedene Ziele verfolgen, und der Originaltitel benennt genau die Lücke zwischen Verfahrensergebnis und tatsächlichem Geschehen.
Einordnung & Wirkung
Eine vierstellige Zahl abgegebener Stimmen ergibt einen Schnitt von 6,6 von 10 — ein Wert im oberen Mittelfeld, der eine überwiegend wohlwollende, aber nicht euphorische Aufnahme beschreibt. 10 Jahre nach 2016 steht der Film für das Gerichtsdrama, das seine Spannung ausschließlich aus dem Verfahren zieht und auf Nebenschauplätze verzichtet. Im Genre bewegt er sich damit in einem gut besetzten Feld, in dem die Wendung am Ende mehr Gewicht trägt als der Weg dorthin.
Bilder








Besetzung & Stab
- Keanu Reeves als Richard Ramsey
- Renée Zellweger als Loretta Lassiter
- Gugu Mbatha-Raw als Janelle
- Gabriel Basso als Mike Lassiter
- Jim Belushi als Boone Lassiter
- Jim Klock als Leblanc
- Ritchie Montgomery als Judge Robichaux
- Christopher Berry als Jack Legrand
- Nicole Barré als Angela Morley
- Lucky Johnson als Limo Driver
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Verfügbarkeit
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