The Ward (2010)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | John Carpenter |
|---|---|
| Genre | Horror, Thriller |
| Laufzeit | 89 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 2010-09-13 |
| Altersfreigabe | FSK 18 |
| Budget | 10.000.000 $ |
| Einspielergebnis | 5.343.820 $ |
| TMDB-Bewertung | 5,7 (1.320 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
Kristen ist um die zwanzig, als sie in einer psychiatrischen Anstalt zu sich kommt: mit blauen Flecken übersät, verletzt, unter Medikamenten und gegen ihren Willen festgehalten. Sie ist völlig desorientiert, scheint ihr Gedächtnis verloren zu haben und weiß nichts über die Gründe ihrer Einweisung.
Die anderen Patientinnen, denen sie im Hof begegnet, vier junge Frauen und ebenso verstört wie sie, liefern ihr keine Antworten. Rasch merkt Kristen, dass sich in diesen kargen Mauern etwas Bedrohliches abspielt: Die Atmosphäre ist schwer von Geheimnissen, und sobald die Nacht hereinbricht, halten seltsame, verstörende Geräusche sie wach. Eine nach der anderen verschwinden die Mädchen. Kristen muss aus dieser Hölle entkommen, bevor die Erscheinung sich ihr zuwendet, und stößt dabei auf eine Wirklichkeit, die gefährlicher ist, als sie es sich hätte ausmalen können.
Entstehungsgeschichte
Hinter der Regie steht John Carpenter, das Erscheinungsjahr ist 2010. Amber Heard übernimmt die zentrale Rolle, neben ihr stehen Mamie Gummer, Danielle Panabaker und Jared Harris in der Besetzung. Erst ab 18 Jahren ist der Film freigegeben.
Hinter den Kulissen
Horror und Thriller stehen nebeneinander, und die Konstruktion nutzt beides: Der Thriller-Anteil steckt in der Frage nach Kristens Vergangenheit und dem Grund ihrer Einweisung, der Horror-Anteil in dem, was nachts durch die Gänge geht. Die geschlossene Anstalt bedient dabei beide Seiten gleichzeitig, denn sie hält die Figur fest und liefert zugleich die Erklärung, warum ihr niemand glauben würde. Dass die Erzählung an eine Hauptfigur mit Gedächtnisverlust gebunden ist, verschiebt die Unsicherheit vom Geschehen auf die Wahrnehmung: Was Kristen sieht, ist nicht automatisch das, was ist. Die angekündigte Wirklichkeit hinter der Wirklichkeit legt eine Wendung an, die der Text bewusst offenlässt.
Einordnung & Wirkung
Mehrere tausend Stimmen ergeben im Mittel 5,7 von 10. Das ist eine zurückhaltende Bewertung, wie sie im Horrorbereich häufig auftritt: Filme, die stark auf eine Auflösung setzen, teilen ihr Publikum. 16 Jahre nach dem Erscheinen steht der Titel als solide beachteter, aber nicht herausgehobener Vertreter seines Fachs da. Die Verbindung von Anstaltshorror und Gedächtnisrätsel ordnet ihn dem engeren Feld des psychologischen Grusels zu.
Bilder








Besetzung & Stab
- Amber Heard als Kristen
- Mamie Gummer als Emily
- Danielle Panabaker als Sarah
- Jared Harris als Dr. Stringer
- Laura-Leigh als Zoey
- Lyndsy Fonseca als Iris
- Mika Boorem als Alice Hudson
- Sydney Sweeney als Young Alice Hudson
- D.R. Anderson als Roy
- Susanna Burney als Nurse Lundt
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Verfügbarkeit
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