The Wanderers - Terror in der Bronx (1979)
Zur Watchlist hinzufügenKurzüberblick
| Regie | Philip Kaufman |
|---|---|
| Genre | Drama |
| Laufzeit | 117 Minuten |
| Erscheinungsdatum | 1979-07-13 |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Einspielergebnis | 23.000.000 $ |
| TMDB-Bewertung | 6,9 (235 Stimmen) |
Trailer
Worum es geht
New York im Jahr 1963: In der Bronx bestimmen Straßenbanden das Leben junger Männer, die sich zwischen Zugehörigkeit und Gewalt behaupten müssen. Im Zentrum steht Richie, der Anführer der „Wanderers“, einer Gruppe von Söhnen italienischer Einwanderer. Die Rivalität mit den „Baldies“ prägt den Alltag der Jungen ebenso wie ihre ersten Erfahrungen mit Liebe und dem Erwachsenwerden. Als die „Wanderers“ während eines Football-Spiels von den weitaus brutaleren „Ducky Boys“ provoziert werden, entwickelt sich daraus ein Machtkampf um die Vorherrschaft in der Bronx, dessen Ausgang offenbleibt.
Entstehungsgeschichte
Der Film entstand 1979 unter der Regie von Philip Kaufman. In den Hauptrollen sind Ken Wahl, John Friedrich, Karen Allen und Toni Kalem zu sehen. Es handelt sich um ein Drama, freigegeben ab 16 Jahren.
Hinter den Kulissen
Die Geschichte verbindet jugendliches Erwachsenwerden mit dem Klima organisierter Straßengewalt und macht daraus keinen reinen Gangsterfilm, sondern ein Coming-of-Age-Drama, in dem die Zugehörigkeit zu einer Bande ebenso verhandelt wird wie erste Beziehungen. Dass verschiedene Gruppen mit eigenen Namen und klaren Feindbildern eingeführt werden, zeigt eine bewusst kleinteilige Sozialstruktur der Bronx, in der Herkunft und Straßenzugehörigkeit über Status entscheiden. Die Verschärfung durch die „Ducky Boys“ als besonders rücksichtslose Gegner setzt einen Wendepunkt, der das anfängliche Rivalitätsspiel in eine ernsthaftere Bedrohung überführt. Die Besetzung mit mehreren jungen Darstellern deutet auf ein Ensemblestück hin, das den Blickwinkel nicht auf eine einzelne Figur verengt, sondern das Gruppengefüge der „Wanderers“ als Ganzes zeigt.
Einordnung & Wirkung
Mit einer Durchschnittsbewertung von 6,9 bei einer eher schmalen Stimmenbasis lässt sich der Film als solide, aber nicht breit diskutierter Titel innerhalb seines Genres beschreiben. Seit dem Erscheinungsjahr 1979 sind inzwischen deutlich über vier Jahrzehnte vergangen, was den Film zu einem Zeitdokument einer frühen Coming-of-Age-Erzählung macht, die Bandenmilieu und Jugendalltag miteinander verknüpft. Innerhalb des Dramagenres steht er damit für eine Erzählweise, die gesellschaftliche Spannungen über persönliche Geschichten junger Menschen vermittelt, ohne dass die Bewertungszahlen auf eine besonders breite Rezeption schließen lassen.
Bilder








Besetzung & Stab
- Ken Wahl als Richie
- John Friedrich als Joey
- Karen Allen als Nina
- Toni Kalem als Despie Galasso
- Alan Rosenberg als Turkey
- Jim Youngs als Buddy
- Tony Ganios als Perry
- Linda Manz als Peewee
- William Andrews als Emilio
- Erland van Lidth als Terror
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Verfügbarkeit
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